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Deutsche Behörden nehmen DigitalwÀhrung Worldcoin unter die Lupe

Veröffentlicht am: 28.07.2023 um 08:31 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS
Die von ChatGPT-Erfinder Sam Altman initiierten DigitalwÀhrung Worldcoin ist in den Fokus deutscher Behörden geraten.
Bafin - Bild: ?ber dts Nachrichtenagentur

"Wir beobachten die AktivitĂ€ten von Worldcoin", sagte eine Sprecherin der Bundesanstalt fĂŒr Finanzdienstleistungsaufsicht dem "Handelsblatt". Altman hatte gesagt, dass Worldcoin in LĂ€ndern wie Deutschland am Montag gestartet sei, weil es dort erlaubt sei, in den USA aber nicht.

Ob der Start von Worldcoin und der dahinter stehenden Firma Tools for Humanity aber alle Gesetze und Vorgaben in Deutschland erfĂŒllt, war zunĂ€chst unklar. Voraussetzung fĂŒr die Teilnahme an Worldcoin als DigitalwĂ€hrung ist es, sich per Scan der Augeniris verifizieren zu lassen. "Das Unternehmen Tools For Humanity verfĂŒgt ĂŒber keine Erlaubnis der Bafin", sagte die Behördensprecherin. Ob eine Erlaubnis erforderlich ist oder nicht, muss zunĂ€chst geprĂŒft werden. Das hĂ€tten Altman und sein Team im Vorfeld machen können - Voranfrage nennt die Bafin ein solches Verfahren. "Eine solche Voranfrage haben wir weder von Seiten Worldcoin noch von Tools for Humanity erhalten", sagte die Sprecherin. Nun schaut sich die Behörde das Projekt genauer an. Das bayerische Landesamt fĂŒr Datenschutzaufsicht hat ein PrĂŒfverfahren gegen die Firma hinter Worldcoin eingeleitet, sagte eine Sprecherin. Bei Worldcoin handele es sich um "eine Datenverarbeitung mit hohen Risiken fĂŒr die betroffenen Personen". Diese Formulierung hat eine besondere Relevanz. Denn die Datenschutzgrundverordnung schreibt Firmen in dieser Kategorie vor, selbst eine Datenschutz-FolgenabschĂ€tzung anzufertigen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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