Nationalmannschaft, WM-Qualifikation

Deutschen Basketballern gelingt Revanche gegen Kroatien

01.03.2026 - 20:11:50 | dpa.de

Deutschlands Basketballer haben in der WM-Qualifikation dank eines Kraftakts den nĂ€chsten RĂŒckschlag vermieden. Lange sieht es nicht gut aus, dann dreht das Team auf.

  • Immerhin auf Johannes Thiemann war wieder einmal Verlass. - Foto: Anke Waelischmiller/dpa
    Immerhin auf Johannes Thiemann war wieder einmal Verlass. - Foto: Anke Waelischmiller/dpa
  • Bundestrainer Alex MumbrĂș konnte mit der Leistung seiner Mannschaft zunĂ€chst nicht zufrieden sein. - Foto: Anke Waelischmiller/dpa
    Bundestrainer Alex MumbrĂș konnte mit der Leistung seiner Mannschaft zunĂ€chst nicht zufrieden sein. - Foto: Anke Waelischmiller/dpa
  • Jack Kayil tat sich gegen starke Kroaten schwer. - Foto: Anke Waelischmiller/dpa
    Jack Kayil tat sich gegen starke Kroaten schwer. - Foto: Anke Waelischmiller/dpa
  • Immerhin auf Johannes Thiemann war wieder einmal Verlass. - Foto: Anke Waelischmiller/dpa
    Immerhin auf Johannes Thiemann war wieder einmal Verlass. - Foto: Anke Waelischmiller/dpa
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Dank einer starken Aufholjagd haben die deutschen Basketballer das zweite Duell mit Kroatien in der WM-Qualifikation gewonnen. Der Welt- und Europameister setzte sich in Bonn nach VerlĂ€ngerung mit 91:89 (77:77, 41:50) durch und nahm damit Revanche fĂŒr das 88:93 in Zagreb am Freitag. Deutschland hat nun eine Bilanz von 3:1-Siegen und den Einzug in die nĂ€chste Gruppenphase damit so gut wie sicher.

Zwischenzeitlich lag die deutsche Mannschaft mit 15 Punkten hinten, drehte dann aber doch noch rechtzeitig auf. Bester deutscher Werfer war vor 6.032 Zuschauern im ausverkauften Telekom Dome Johannes Thiemann mit 24 Punkten.

Die ersten drei Mannschaften der Vierer-Gruppe erreichen die nÀchste Gruppenphase. Die Ergebnisse aus der Vorrunde werden mitgenommen. Anfang Juli findet die erste Gruppenphase mit den Partien in Israel und gegen Zypern ihren Abschluss.

Schröder und Co. fehlen

In Bonn fehlten Bundestrainer Alex MumbrĂș die NBA-Profis um KapitĂ€n Dennis Schröder und Topspieler Franz Wagner wieder ebenso wie nahezu alle Akteure aus der Euroleague. Maodo Lo, Daniel Theis, Isaac Bonga, Johannes Voigtmann und Bayern-Star Andreas Obst - sie alle waren nicht dabei. Immerhin stieß Europameister Oscar da Silva von Bayern MĂŒnchen zum Team.

Doch wie schon in Zagreb tat sich die deutsche Mannschaft mit der aggressiven Spielweise der Kroaten sehr schwer. Vor allem der langjÀhrige NBA-Profi Dario Saric und Euroleague-Star Mario Hezonja von Real Madrid stellten die Gastgeber immer wieder vor Probleme. Nach 10 Minuten lag Deutschland so mit zwei Punkten hinten (22:24).

Kroatien setzt sich ab

Im zweiten Viertel setzten sich die Kroaten, die fĂŒr die EM im vergangenen Sommer gar nicht qualifiziert waren, sogar auf neun Punkte ab. Beim deutschen Team wollte kein Spielfluss aufkommen, erfahrene Spieler wie David KrĂ€mer oder Leon Kratzer waren kein Faktor.

Auch der erst 20 Jahre alte Point Guard Jack Kayil von Alba Berlin bekam von den abgezockten Kroaten seine Grenzen aufgezeigt. Vom schnellen Spiel, dass seit der AmtsĂŒbernahme von MumbrĂș 2024 zum deutschen Markenzeichen geworden ist, war nicht viel zu sehen. Nach einer insgesamt enttĂ€uschenden ersten Halbzeit lag Deutschland mit neun Punkten hinten (41:50).

Schwacher Start ins Schlussviertel, wilde Aufholjagd

Nach dem Seitenwechsel zogen die Kroaten sogar auf 15 Punkte davon (63:48). Doch dann wachte die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes endlich auf. Die Gastgeber kamen auf fĂŒnf ZĂ€hler heran (62:67), die Partie schien zu kippen. Im Schlussviertel blieb das deutsche Team dann aber zunĂ€chst viereinhalb Minuten ohne eigenen Punkt, sodass sich die Kroaten wieder absetzen konnten.

Doch Deutschland steckte nie auf, kam durch KrÀmer 1:03 Minuten vor dem Ende zum 77:77 und rettete sich so in die VerlÀngerung. Dort drehte das deutsche Team weiter auf und holte sich doch noch den Sieg.

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