DFB-Pokal, Eintracht Frankfurt

DFB-Pokal: Frankfurt gewinnt 3:1 beim HSV und zieht weiter

Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 20:06 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Eintracht Frankfurt entscheidet das Pokalduell nach torloser erster HÀlfte mit drei Treffern nach der Pause. Der HSV muss bereits am Sonntag erneut gegen die Eintracht antreten und bangt zusÀtzlich um Abwehrchef Sebastiaan Bornauw.

HSV-Verletztenliste wÀchst weiter

  • Robin Koch brachte Eintracht Frankfurt in der 56. Minute beim HSV in FĂŒhrung.
  • Vor 57.000 Zuschauern fehlten Hamburg sechs StammkrĂ€fte im DFB-Pokal.
  • Sebastiaan Bornauw musste zur Pause verletzt vom Feld und könnte am Sonntag fehlen.
  • Frankfurt bejubelt den AuswĂ€rtssieg beim HSV. - Bild: Marcus Brandt/dpa
  • Echter Pokalfight zwischen dem HSV und Eintracht Frankfurt - Bild: Marcus Brandt/dpa
  • Agiert oft unglĂŒcklich: HSV-StĂŒrmer Terem Moffi. - Bild: Marcus Brandt/dpa
  • Feiern eine gelungene Rettungsaktion: Frankfurts Jeremiaha Maluze (l) und Torwart Noah Atubolu. - Bild: Marcus Brandt/dpa
  • Musste auf eine halbe Stammelf verzichten: HSV-Trainer Merlin Polzin. - Bild: Marcus Brandt/dpa
Frankfurt bejubelt den AuswĂ€rtssieg beim HSV. - Bild: Marcus Brandt/dpa Echter Pokalfight zwischen dem HSV und Eintracht Frankfurt - Bild: Marcus Brandt/dpa Agiert oft unglĂŒcklich: HSV-StĂŒrmer Terem Moffi.  - Bild: Marcus Brandt/dpa Feiern eine gelungene Rettungsaktion: Frankfurts Jeremiaha Maluze (l) und Torwart Noah Atubolu.  - Bild: Marcus Brandt/dpa Musste auf eine halbe Stammelf verzichten: HSV-Trainer Merlin Polzin.  - Bild: Marcus Brandt/dpa

Eintracht Frankfurt erreicht das Pokal-Achtelfinale

Eintracht Frankfurt hat das DFB-Pokalspiel beim Hamburger SV mit 3:1 gewonnen und das Achtelfinale erreicht. KapitÀn Robin Koch leitete den Sieg mit seinem Tor in der 56. Minute ein, bevor Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib nachlegten.

Koch eröffnet die entscheidende Phase

Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Koch die Eintracht aus kurzer Entfernung in FĂŒhrung. Burkardt erhöhte in der 71. Minute, Ebnoutalalib traf vier Minuten spĂ€ter mit seiner ersten Aktion nach der Einwechslung.

HSV verkĂŒrzt nur noch

Terem Moffi erzielte in der 79. Minute den Anschlusstreffer fĂŒr Hamburg. FĂŒr eine Wende reichte es nicht mehr.

Hamburg mit sechs StammkrÀften weniger

Der HSV musste auf KapitÀn Nicolai Remberg, Fabio Vieira, Bilal Nadir, Nicolas Capaldo, Jordan Torunarigha und Yussuf Poulsen verzichten. Vor 57.000 Zuschauern hielt die personell geschwÀchte Mannschaft die Partie dennoch lange offen.

Bornauw verletzt ausgewechselt

Abwehrchef Sebastiaan Bornauw verließ das Feld kurz vor der Pause nach einem Zusammenprall mit Frankfurts TorhĂŒter Noah Atubolu. Damit verlĂ€ngerte sich die Verletztenliste der Hamburger, die am Sonntag um 17.30 Uhr in der Bundesliga erneut auf Frankfurt treffen.

Eintracht nutzt ihre Chancen

Hamburg hatte durch Zakaria El Ouahdi, Albert Grönbaek und Miro Muheim Möglichkeiten. Frankfurt blieb nach der Pause ĂŒberlegen und brachte den Vorsprung sicher ĂŒber die Zeit.

Das Pokalspiel ist der erste von zwei Vergleichen zwischen Hamburg und Frankfurt innerhalb weniger Tage. Im DFB-Pokal zĂ€hlt fĂŒr die Eintracht vor allem das Weiterkommen, wĂ€hrend der HSV am Sonntag in der Bundesliga unmittelbar die Möglichkeit zur sportlichen Antwort erhĂ€lt.

FĂŒr Hamburg verschĂ€rft die Niederlage die ohnehin angespannte Personalsituation. Sechs StammkrĂ€fte fehlten bereits vor dem Anpfiff, zudem musste Sebastiaan Bornauw zur Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Damit verliert der HSV nicht nur einen wichtigen Abwehrspieler, sondern auch StabilitĂ€t in einer Phase, in der die Mannschaft gegen Frankfurt lange konkurrenzfĂ€hig blieb.

Frankfurt gewinnt an Sicherheit

Die Eintracht nutzte ihre Möglichkeiten nach der Pause konsequenter und beendete zugleich eine Serie von AuswĂ€rtsniederlagen bei RB Leipzig und Borussia Dortmund. Robin Kochs FĂŒhrungstor gab dem Spiel die entscheidende Richtung; die spĂ€ten Treffer von Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib zeigten zudem die grĂ¶ĂŸere personelle FlexibilitĂ€t des hessischen Teams.

Der Bundesliga-Vergleich am Sonntag erhĂ€lt dadurch zusĂ€tzliche Bedeutung. Frankfurt kann den Pokalsieg bestĂ€tigen, Hamburg muss trotz der angespannten Lage zeigen, dass die lange offene Partie mehr war als ein Achtungserfolg. FĂŒr die Zuschauer steht damit binnen weniger Tage derselbe Gegner in zwei unterschiedlichen Wettbewerben und mit unterschiedlichen Konsequenzen gegenĂŒber.

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