AfD setzt Parteitag fort - weitere Proteste
30.06.2024 - 10:08:47Blockaden im Umfeld des Veranstaltungsortes gab es am Sonntag zudem nicht. Am zweiten Tag des Treffens soll es zunĂ€chst weiter um das Schiedsgericht der Partei gehen. Zudem sollen mehrere Satzungsfragen geklĂ€rt werden. Die Neuwahl des Bundesvorstandes hatte die AfD bereits ohne gröĂere Verzögerungen komplett am Samstag ĂŒber die BĂŒhne gebracht. Die beiden Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla wurden dabei in ihren Ămtern bestĂ€tigt. Die Proteste gegen den Parteitag waren am Vortag teilweise eskaliert. In einer ersten Zwischenbilanz sprach die Polizei von insgesamt 32 Gegendemonstrationen, zu denen mehrere zehntausend Menschen zusammenkamen. Es habe dabei immer wieder gröĂere Personengruppen von zum Teil mehreren hundert Personen gegeben, die durch gewaltsame Störaktionen versuchten, die Delegierten an der Teilnahme des Bundesparteitags zu hindern oder Sperrstellen zu durchbrechen, so die Beamten. Im Rahmen dieser Aktionen hĂ€tten Polizisten wiederholt Gebrauch von Schlagstock und Reizgas gemacht. Kurz nach 10 Uhr war es laut Polizei zudem zu einer Attacke von ca. 200 Personen auf die EinsatzkrĂ€fte gekommen. Hierbei erlitten unter anderem ein Polizist sowie eine Polizistin durch SchlĂ€ge und Tritte teilweise schwere Verletzungen. Nach der Behandlung im Krankenhaus hĂ€tten sich die zunĂ€chst als schwer eingestuften Verletzungen der Beamtin allerdings als nicht so gravierend dargestellt. Insgesamt wurden den offiziellen Angaben zufolge bei den Protesten am ersten Tag des Parteitreffens 28 Polizisten verletzt. Zur Zahl der Festnahmen wurden zunĂ€chst keine Angaben gemacht.


