Wagenknecht zu Migrationsgipfel: asylpolitische BankrotterklÀrung
10.09.2024 - 18:53:02Das mĂŒsse beendet werden, so Wagenknecht. "Die Zahlen waren ĂŒber viele Jahre viel zu hoch, deshalb braucht es jetzt eine drastische Asylwende: Wer aus einem sicheren Drittstaat kommt, darf weder Anspruch auf ein Verfahren noch auf Leistungen haben." Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU), der fĂŒr die unionsgefĂŒhrten LĂ€nder an dem Treffen teilnahm, sagte der "Welt": "Die GesprĂ€che haben leider gezeigt, dass die Ampel nicht zu einer wirklichen Wende in der Migrationspolitik bereit ist. Es fehlt nach wie vor an einem politischen Willen, an unseren Grenzen ein Stoppschild aufzustellen." Lösungen, die erst ansetzten, wenn die Menschen in Deutschland seien, griffen zu spĂ€t. "Allein das VerhĂ€ltnis von einer Abschiebung auf 20 neue AsylantrĂ€ge im vergangenen Jahr macht dies mehr als deutlich." Mit den von der Ampel vorgeschlagenen "neuen Zentren an den Grenzen, insbesondere in Bayern und Sachsen, sind viele neue Rechtsfragen und immense bĂŒrokratische AufwĂ€nde verbunden". Daniela Behrens, die als Innenministerin Niedersachsens fĂŒr die SPD-gefĂŒhrten LĂ€nder an dem Treffen teilnahm, sagte der "Welt": "Ich halte den Vorschlag der Bundesregierung grundsĂ€tzlich fĂŒr einen gangbaren Weg, um die Zugangszahlen und die Anreize fĂŒr eine Weiterreise aus anderen EU-Staaten nach Deutschland zu reduzieren. Zur Erörterung im Detail und zur Umsetzung sind weitere Beratungen zwischen Bund und LĂ€ndern erforderlich. Ich bedauere, dass die Union offenbar von vornherein auf ein Scheitern der GesprĂ€che gesetzt hat. Ihre Maximalforderung nach `flĂ€chendeckenden` ZurĂŒckweisungen an den Grenzen hat sich in der PrĂŒfung als nicht umsetzbar erwiesen."


