Arbeitsmarkt, Regierung

Regierung will FachkrÀftemangel nicht nur durch Einwanderung lösen

25.09.2023 - 12:10:33 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Bundesregierung will, dass Einwanderung bei der Auflösung des FachkrÀftemangels nur eine Nebenrolle spielt.

Bundesministerium fĂŒr Arbeit und Soziales (Archiv) - Foto: ?ber dts Nachrichtenagentur
Bundesministerium fĂŒr Arbeit und Soziales (Archiv) - Foto: ?ber dts Nachrichtenagentur

Ein Zuzug von FachkrÀften aus dem Ausland sei "auch eine SÀule, aber nicht die tragende", sagte ein Sprecher des Arbeitsministeriums am Montag in Berlin. PrimÀr sollten stattdessen die "inlÀndischen Potentiale" gehoben werden, beispielsweise durch eine Erhöhung der ErwerbstÀtigkeit von Frauen.

GrundsĂ€tzlich dĂŒrfe man dieses Thema nicht mit der Asylpolitik vermischen: BezĂŒglich der aus verschiedenen Richtungen geforderten schnelleren Arbeitserlaubnis fĂŒr FlĂŒchtlinge sehe das Ministerium derzeit "keinen Änderungsbedarf", so der Sprecher. Nach geltendem Recht sind die FlĂŒchtlinge aus anderen LĂ€ndern als der Ukraine in den ersten drei Monaten ihres Aufenthalts in Deutschland vollstĂ€ndig vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Ab dem vierten Monat haben sie einen abgestuften Zugang zum Arbeitsmarkt und zu bestimmten BeschĂ€ftigungen, erst nach vier Jahren Aufenthalt können sie jede BeschĂ€ftigung aufnehmen. FĂŒr FlĂŒchtlinge aus der Ukraine dĂŒrfen sofort arbeiten.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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