Berlin will keine palÀstinensischen MÀrtyrerrenten finanzieren
27.10.2025 - 06:30:00Das BMZ plane aber weiterhin, die palĂ€stinensische Behörde unter ihrem PrĂ€sidenten Mahmud Abbas projektbezogen zu unterstĂŒtzen und sich zudem am Wiederaufbau in Gaza zu beteiligen. Abbas hatte auf Druck der Vereinigten Staaten die "MĂ€rtyrerzahlungen" Anfang des Jahres offiziell einstellen lassen, nachdem auch Beteiligte am TerrorĂŒberfall auf Israel vom 7. Oktober 2023 diesen Lohn erhalten hatten. Das Entwicklungsministerium erklĂ€rte dazu auf Nachfrage: "Im Februar 2025 kĂŒndigte die PalĂ€stinensische Behörde die formale Abschaffung der sogenannten ?MĂ€rtyrerrenten` an. Das Sozialsystem wird nun bedĂŒrfnisorientiert reformiert." Und weiter heiĂt es: "Bis die Reformen abgeschlossen sind, flieĂen auch ĂŒber den EU-PEGASE-Mechanismus keine Gelder in das Sozialhilfe-System der PalĂ€stinensischen Behörde. Die EU stellte fĂŒr November einen Bericht dazu in Aussicht." Das israelische Nachrichtenportal Ynet hatte berichtet, es gebe Zahlen, nach denen 160 der im Rahmen des Abkommens aus israelischer Haft entlassenen PalĂ€stinenser "MillionĂ€re" geworden seien, was sich auf die israelische WĂ€hrung bezog. Insgesamt hĂ€tten die genannten Personen 70 Millionen Dollar erhalten.


