Auch Union will Veröffentlichung von NationalitÀt TatverdÀchtiger
04.08.2024 - 17:20:04ThĂŒringens Innenminister Georg Maier (SPD) wies zurĂŒck, dass die Strafverfolgungsbehörden die Herkunft von TatverdĂ€chtigen bewusst zurĂŒckhielten, und sprach sich gegen eine bundesweit einheitliche Regelung aus: "Wir sind bereits sehr transparent und nennen die NationalitĂ€t auch in den allermeisten FĂ€llen. Es gibt ĂŒberhaupt keinen Anlass, die Herkunft von TatverdĂ€chtigen zu verheimlichen. Jede Unterstellung, die uns so etwas aus welchen GrĂŒnden auch immer vorwirft, weise ich zurĂŒck." Das nordrhein-westfĂ€lische Innenministerium hatte in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass die Strafverfolgungsbehörden des Landes kĂŒnftig generell die Staatsangehörigkeit von StrafverdĂ€chtigen veröffentlichen sollen. Die AfD-Bundestagsfraktion geht weiter als Unionsfraktion und FDP: Sie fordert regelmĂ€Ăige Angaben ĂŒber einen Migrationshintergrund von TatverdĂ€chtigen. Der stellvertretende innenpolitische AfD-Fraktionssprecher Martin Hess sagte: "Nicht nur die Staatsangehörigkeit muss genannt werden, sondern auch der Migrationshintergrund von TatverdĂ€chtigen, Verurteilten und Strafgefangenen. Das ist essenziell, um die Erosion unserer Sicherheit zu stoppen und ein friedliches Zusammenleben aller MitbĂŒrger nachhaltig sicherzustellen."


