Deutsche Energie-Agentur kritisiert geringes Sanierungstempo
11.04.2024 - 01:00:00So könnten beispielsweise in ein zu sanierendes GebĂ€ude auĂerhalb der Baustelle modular vorgefertigte Elemente eingebaut werden, wie zum Beispiel gedĂ€mmte Fassaden, PV-DĂ€cher und Haustechnikmodule. Dies wĂŒrde sich fĂŒr jegliche GebĂ€udetypen anbieten, also sowohl Wohn- als auch NichtwohngebĂ€ude. Bis 2030 könnten durch serielles Sanieren jedes Jahr bis zu 200.000 Wohneinheiten renoviert werden, sagte Enders. Bis 2045 - wenn die KlimaneutralitĂ€t erreicht sein soll - könnten dann vier Millionen GebĂ€ude saniert sein. "Bei zĂŒgigem Markthochlauf können so bis 2045 mindestens 25 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr eingespart und der GebĂ€udesektor auf Zielpfad gebracht werden", so Enders. Die dena-Chefin sagte jedoch auch, dass "noch einiges zu tun" sei, bis das serielle Sanieren auf den breiten Markt ĂŒbergehen kann. Im GebĂ€udesektor wurden 2023 erneut die CO2-Minderungsziele der Bundesregierung nicht eingehalten. Damit ist die Bundesregierung verpflichtet, ein Sofortprogramm aufzulegen, um den Ăberschuss an CO2-Emissionen wieder einzusparen. Nach Berechnungen des SachverstĂ€ndigenrats fĂŒr Umweltfragen ist das CO2-Buget, das Deutschland nach dem Pariser Abkommen bei einer Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5 Grad zusteht, mittlerweile aufgebraucht.


