CSU fĂŒr BeschrĂ€nkung des legalen Verkaufs von GBL
04.11.2023 - 02:00:00GBL ist theoretisch frei verkĂ€uflich, allerdings haben sich viele Shops freiwillige SelbstbeschrĂ€nkungen auferlegt und verkaufen nur an gewerbliche Abnehmer. Der Stoff wird bei der oralen Einnahme im Körper zu dem verbotenen Stoff GHB umgewandelt. Im Antrag zu dem Thema fordert die Union "die Aufnahme der Substanz in das BtMG (BetĂ€ubungsmittelgesetz)". Ebenso sanktioniert werden mĂŒsse "der bloĂe Besitz der Chemikalie GBL fĂŒr Privatpersonen, um potentielle Missbrauchsopfer wirksam zu schĂŒtzen", heiĂt es darin. "Ausgenommen sein darf nur noch die legitime und fĂŒr die industrielle Massenproduktion notwendige chemische Verwendung der Chemikalie GBL unter strengen regulatorischen MaĂgaben." Das zustĂ€ndige Bundesgesundheitsministerium unter Leitung von Karl Lauterbach (SPD) verwies auf Nachfrage der Mediengruppe Bayern auf die aus seiner Sicht ausreichende bisherige Rechtslage. "GBL untersteht als Massenchemikalie nicht dem BetĂ€ubungsmittelgesetz, dessen Kontrollinstrumentarien nicht fĂŒr die Ăberwachung von Massenchemikalien geeignet sind." Das Ministerium wies darauf hin, dass "die missbrĂ€uchliche Verwendung von GBL oder von anderen Substanzen als K.O.-Tropfen strafbar ist, etwa als gefĂ€hrliche Körperverletzung, im Fall von sexuellen Handlungen an der betĂ€ubten Person darĂŒber hinaus als sexueller Ăbergriff".


