CSU, Strafen

CSU will deutlich hĂ€rtere Strafen fĂŒr Klimachaoten

03.01.2024 - 11:34:32

Die CSU-Landesgruppe berĂ€t auf ihrer Klausurtagung im Kloster Seeon am Wochenende deutlich schĂ€rfere Strafen fĂŒr Blockierer von FlughĂ€fen und Rettungswegen.

In der fĂŒr Seeon vorbereiteten Beschlussvorlage zur Inneren Sicherheit, ĂŒber welche die "Bild" berichtet, heißt es: "Da die Klimachaoten mit ihren Straftaten regelmĂ€ĂŸig auch Leib und Leben anderer Menschen gefĂ€hrden, wollen wir die Blockade von Rettungswegen und die Behinderung von Rettungsmaßnahmen mit einer Freiheitsstrafe von mindestens drei Monaten bestrafen." Um zudem erneute Straftaten der immer gleichen Personen zu verhindern, strebt die CSU dem Papier zufolge "eine bundeseinheitliche Regelung an, mit der WiederholungstĂ€ter beim Vorliegen konkreter Anhaltspunkte fĂŒr neue Straftaten vorbeugend in PrĂ€ventivgewahrsam genommen werden können".

Auch das mutwillige Eindringen in Hochsicherheitsbereiche wie FlughĂ€fen stelle "eine erhebliche Gefahr dar" und mĂŒsse "mit einer GefĂ€ngnisstrafe von mindestens sechs Monaten bestraft werden", fordern die Christsozialen. Weiter heißt es in dem Papier: "Privatrechtliche SchadenersatzansprĂŒche reichen hier allein nicht aus. KĂŒnftig muss gelten: Wer verhindert, dass Flugzeuge abheben, muss im GefĂ€ngnis landen." CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte der Zeitung: "Es braucht dringend schĂ€rfere Gesetze gegen Klima-StraftĂ€ter - mit PrĂ€ventivgewahrsam und Mindesthaftstrafen. Der Grundsatz muss gelten: Wer verhindert, dass Flugzeuge abheben, muss im GefĂ€ngnis landen. Die Aktionen der Klimachaoten zeigen eine fortschreitende Radikalisierung. Darauf muss der Staat mit Konsequenz und HĂ€rte reagieren. Wer Straftaten ankĂŒndigt und wiederholt durchfĂŒhrt und dabei BĂŒrger massenhaft vorsĂ€tzlich nötigt, ist ein StraftĂ€ter und kein KlimaschĂŒtzer."

@ dts-nachrichtenagentur.de