KĂŒstenlĂ€nder wollen Offshore-Erlöse fĂŒr SeehĂ€fen nutzen
16.09.2024 - 18:51:01 | dpa.deDiese sieht vor, dass Hafeninfrastruktur mit Erlösen aus Ausschreibungen fĂŒr WindparkflĂ€chen auf See (Offshore) mitfinanziert wird.
Bezahlt werden sollen Projekte, die dazu dienen, die nationalen Klimaziele zu erfĂŒllen. Ein Beispiel dafĂŒr ist ein Ausbau von HafenflĂ€chen fĂŒr die Offshore-Windkraft. Das geht aus einem Beschlusstext hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Ăber einen entsprechenden Beschlussvorschlag berichtete zunĂ€chst der Bremer "Weser-Kurier".
Die KĂŒstenlĂ€nder arbeiten in der sogenannten Konferenz Norddeutschland zusammen, um gemeinsame Interessen zu koordinieren. Ein Treffen ist jĂ€hrlich angedacht. Der Vorsitz wechselt. Hamburgs Erster BĂŒrgermeister Peter Tschentscher gab den Vorsitz an Niedersachsens MinisterprĂ€sidenten Stephan Weil (beide SPD) ab.
In einer Mitteilung wiederholten die KĂŒstenlĂ€nder zudem die Forderung an die Bundesregierung nach mehr Geld fĂŒr die SeehĂ€fen. Dass die LĂ€nder unzufrieden mit der UnterstĂŒtzung aus Berlin sind, ist schon lĂ€nger bekannt. Der Bund zahlt den LĂ€ndern gegenwĂ€rtig jĂ€hrlich rund 38,3 Millionen Euro fĂŒr Investitionen in SeehĂ€fen. Das ist gesetzlich geregelt. Die LĂ€nder klagen, sie kĂ€men gröĂtenteils selbst fĂŒr die Hafeninfrastruktur auf.
Verband lobt BeschlĂŒsse
Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe aus Hamburg lobte die BeschlĂŒsse der Konferenz. "Wir begrĂŒĂen das klare Zeichen der fĂŒnf norddeutschen LĂ€nder", sagte der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbands, Daniel Hosseus. "Auch wir als Hafenwirtschaft erwarten, dass der Bund sein oft wiederholtes Versprechen endlich einlöst", sagte er.
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