Gesellschaft

Zwei Drittel der Deutschen gegen Söder-Vorstoß zur LĂ€nderneugliederung

20.01.2026 - 00:01:00

Die Deutschen lehnen mit deutlicher Mehrheit eine Verringerung der Zahl der BundeslÀnder ab.

Wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag des "Stern" ergab, sind 64 Prozent gegen eine LĂ€nderneugliederung, 30 Prozent dafĂŒr und sechs Prozent Ă€ußern sich nicht. Zuletzt hatte der bayerische MinisterprĂ€sident und CSU-Chef Markus Söder die Zusammenlegung von BundeslĂ€ndern gefordert.

Auch in Bayern lehnen allerdings 67 Prozent der BĂŒrger eine Neugliederung ab. Ähnlich sind die Ergebnisse in anderen bevölkerungsreichen LĂ€ndern - etwa in Nordrhein-Westfalen (61 Prozent) und Baden-WĂŒrttemberg (69 Prozent). Wenig ĂŒberraschend sind auch die Einwohner der kleineren BundeslĂ€nder (unter vier Millionen Einwohnern) zu 65 Prozent gegen Söders Vorstoß.

Auch zwischen West- und Ostdeutschland gibt es keinen Unterschied in der Beurteilung: 64 bzw. 65 Prozent sind dagegen. Die meisten Sympathien fĂŒr eine LĂ€nderneugliederung gibt es noch bei den WĂ€hlern von CDU/CSU (38 zu 58 Prozent).

Am grĂ¶ĂŸten ist mit 71 Prozent der Widerstand bei den AnhĂ€ngern der SPD. Gerade mal 22 Prozent der SPD-AnhĂ€nger sind dafĂŒr, kleinere mit grĂ¶ĂŸeren LĂ€ndern zusammenzulegen.

@ dts-nachrichtenagentur.de