Umfrage: Ărzte und Polizei genieĂen das gröĂte Vertrauen
04.01.2024 - 00:01:00 | dts-nachrichtenagentur.deAn der Spitze liegen unverĂ€ndert die Ărzte (81 Prozent), die Polizei (81 Prozent) und die UniversitĂ€ten (73 Prozent). Dazu kommen mit gegenĂŒber dem Vorjahr deutlich verbesserten Werten das Bundesverfassungsgericht (74 Prozent, plus vier Prozentpunkte) sowie die Gerichte allgemein (71 Prozent, plus drei Prozentpunkte). Den stĂ€rksten Zuwachs hat mit sieben Prozentpunkten die Bundeswehr, der nun 53 Prozent groĂes Vertrauen schenken. Zum ersten Mal erhoben wurde das Ansehen der sozialen Medien, die zusammen mit den Werbeagenturen auf dem letzten Platz des Rankings landen. Zu ihnen haben jeweils nur drei Prozent der Deutschen groĂes Vertrauen. Die Ergebnisse fĂŒr die klassischen Medien sind deutlich besser: Dem Radio vertrauen 50 Prozent, der Presse 41 Prozent und dem Fernsehen 27 Prozent. Noch einmal weiter eingebrochen ist das Vertrauen in die zentralen politischen Institutionen auf Bundesebene. Zum Bundeskanzler haben nur noch 20 Prozent groĂes Vertrauen - 13 Prozent weniger als vor einem Jahr. Genauso stark ist der Ansehensverlust der Bundesregierung insgesamt, die nur noch auf 21 Prozent kommt. Auch der Bundestag erreicht nur noch einen Vertrauenswert von 32 Prozent - fĂŒnf Prozentpunkte weniger. Den politischen Parteien vertrauen nur 13 Prozent - ein RĂŒckgang um vier Prozentpunkte. AuffĂ€llig ist vor allem, wie groĂ das Misstrauen der AnhĂ€nger der AfD gegenĂŒber fast allen Institutionen ist. Je gröĂer ihr WĂ€hleranteil ist, desto mehr prĂ€gen ihre Ansichten das Gesamtbild. Dem Bundesverfassungsgericht schenken nur 34 Prozent Vertrauen, der Presse nur acht Prozent und dem Bundeskanzler nur sogar nur ein Prozent. Lediglich ein Wert ist signifikant höher als in der ĂŒbrigen Bevölkerung: 15 Prozent der AfD-WĂ€hler vertrauen den sozialen Medien.
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