EU-Kommission kritisiert GehÀlter von Richtern und StaatsanwÀlten
24.07.2024 - 12:52:52
Dort gebe die VergĂŒtung "Anlass zur Sorge" und habe zu Schwierigkeiten bei der Einstellung qualifizierten Justizpersonals gefĂŒhrt, teilte die BrĂŒsseler Behörde am Mittwoch in ihrem "Bericht ĂŒber die Rechtsstaatlichkeit 2024" mit.
Daher empfehle man, Garantien bei Ernennungsverfahren sowohl von Richtern an Gerichten unterer Instanzen als auch in hochrangigen Positionen aussprechen, so die Kommission weiter. AuĂerdem solle durch "angemessene Ressourcen", auch beim Gehalt, die Autonomie der Staatsanwaltschaften gewĂ€hrleistet werden.
DarĂŒber hinaus brauche es weitere Reformen in Bereichen, die mit der Arbeitsweise der Selbstverwaltungsorgane der Justiz und mit der Ernennung von Richtern zusammenhingen. Zudem sieht die Kommission bei den Mitgliedsstaaten konkrete Schritte, um fĂŒr mehr Sicherheit von Journalisten und ein verbessertes Arbeitsumfeld zu sorgen. In mehreren LĂ€ndern bestĂŒnden jedoch nach wie vor Bedenken in Bezug auf "die unabhĂ€ngige Leitung oder FinanzstabilitĂ€t öffentlich-rechtlicher Medienanstalten, die Transparenz der EigentumsverhĂ€ltnisse im Medienbereich, das Recht auf Zugang zu öffentlichen Dokumenten und die transparente und gerechte Vergabe staatlicher Werbung".


