Deutschland, Europa

Von der Leyen plant weitere Migrations-Abkommen

25.07.2023 - 14:52:54

Die EU-KommissionsprĂ€sidentin will die europĂ€ische Zusammenarbeit im Umgang mit Migration weiter intensivieren. AusdrĂŒcklich lobt sie die Kooperation etwa mit LĂ€ndern des Westbalkans.

EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen (CDU) will weitere Abkommen mit PartnerlĂ€ndern zur Steuerung der Zuwanderung unterzeichnen. Dabei mĂŒsse man «enger mit den HerkunftslĂ€ndern und den TransitlĂ€ndern zusammenarbeiten», betonte sie am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit MinisterprĂ€sident Markus Söder (CSU) in Bayreuth. Welche LĂ€nder ebenfalls fĂŒr vergleichbare Abkommen infrage kommen könnten, sagte von der Leyen aber nicht.

Von der Leyen lobte in dem Kontext auch die Zusammenarbeit der EU-Kommission mit den LĂ€ndern des westlichen Balkans. Dadurch sei es gelungen, die unerlaubte Einreise auf europĂ€isches Gebiet in den letzten sechs Monaten um rund 25 Prozent zu reduzieren. In den vergangenen Jahren hatten viele FlĂŒchtlinge aus Nordafrika den Weg ĂŒber den Balkan nach Europa gewĂ€hlt, um die gefĂ€hrliche Querung des Mittelmeers zu vermeiden.

Stabilisierung der Wirtschaft im Blick

«Dagegen ist aber die irregulĂ€re Migration im Mittelmeerraum deutlich angestiegen», betonte die KommissionsprĂ€sidentin. «Wir mĂŒssen mehr in die Stabilisierung ihrer Wirtschaft investieren und gemeinsam mit ihnen konsequenter die organisierte KriminalitĂ€t der Schleuser und Schlepper bekĂ€mpfen», betonte sie.

Nach der Unterzeichnung eines Abkommens mit Tunesien Mitte Juli zeigte sich von der Leyen optimistisch, dass der neue europÀische Asyl- und Migrationspakt noch in der laufenden Legislaturperiode verabschiedet werden könne. Auch Söder bezeichnete das Abkommen als beispielgebend und wertete es als richtigen Schritt, die Zuwanderungszahlen in Europa dauerhaft zu reduzieren.

Die EU-Kommission will ihre Zusammenarbeit mit Tunesien in der Migrationspolitik ausbauen, damit weniger Schleuserboote von dem nordafrikanischen Land nach Italien kommen. Im Gegenzug sollen Finanzhilfen in Höhe von bis zu 900 Millionen Euro fĂŒr das wirtschaftlich schwer angeschlagene Land in Nordafrika fließen.

@ dpa.de

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