FDP, GrĂŒne und Union fĂŒr Beschlagnahmung russischen Vermögens
11.03.2024 - 18:32:42 | dts-nachrichtenagentur.de"Russland muss fĂŒr den illegalen Krieg zahlen. Das geht ĂŒber die ZinsertrĂ€ge hinaus. Die G 7 zeigen, dass die Umwidmung der Gelder eine verhĂ€ltnismĂ€Ăige GegenmaĂnahme gegen die russischen Verbrechen ist. Daher sollten wir die Initiative unterstĂŒtzen und die erforderlichen Rechtsgrundlagen schaffen", sagte Robin Wagener, der im AuswĂ€rtigen Ausschuss sitzt. FĂŒr die Unionsfraktion ist klar, dass die aktuellen PlĂ€ne zur Verwendung der KapitalertrĂ€ge nur "ein erster Schritt" sein könnten, dem "weitere Schritte folgen mĂŒssen". Matthias Hauer (CDU), der fĂŒr die Union als Obmann im Finanzausschuss sitzt, betonte in der "Welt": "Aus unserer Sicht muss das Ziel sein, eine rechtssichere Lösung dafĂŒr zu schaffen, dass eingefrorene russische Vermögenswerte - wie auch von den USA vorgeschlagen - der Ukraine direkt zugutekommen können." Die SPD im Bundestag sieht dabei hingegen Probleme. Der auĂenpolitische Sprecher Nils Schmid mahnte: "Die Idee, die russischen Vermögenswerte der Ukraine zur VerfĂŒgung zu stellen, klingt zwar verlockend, hat aber einen Haken. Sie wĂ€re nicht völkerrechtskonform, solange es keinen Beschluss des UN-Sicherheitsrats dazu gibt. Diesen wird es wegen des mit Sicherheit zu erwartenden russischen Vetos nicht geben." Weiter sagte er: "Wir erwarten von Russland dazu zurĂŒckzukehren, sich an internationales Recht zu halten. Insofern sollte man im Gegenzug nicht leichtfertig Vermögen konfiszieren, wenn damit die Gefahr besteht, internationales Recht zu brechen."
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