BrĂŒssel prĂŒft Deutschlands Grenzpolitik
13.02.2026 - 14:12:17Die ĂberprĂŒfung erfolgt im Rahmen des regulĂ€ren Schengen-Evaluierungsmechanismus. Zuvor hatte eine Recherche der "Welt am Sonntag" ergeben, dass Deutschland ukrainische Staatsangehörige, die in GefĂ€ngnissen unter russischer Kontrolle inhaftiert waren, im Schengener Informationssystem (SIS) zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben hatte. Die Betroffenen konnten dadurch auch in anderen EU-Staaten an der Einreise gehindert werden.
Das Bundesinnenministerium betonte, entsprechende Ausschreibungen erfolgten ausschlieĂlich nach EinzelfallprĂŒfungen und auf Grundlage sicherheitsrechtlicher Bewertungen. Dabei könnten auch ĂŒber Europol ĂŒbermittelte Informationen berĂŒcksichtigt werden. Statistische Angaben zur Anwendung solcher MaĂnahmen auf bestimmte Gruppen lĂ€gen jedoch nicht vor.
Kritik an Deutschlands Grenzpolitik kommt aus mehreren EU-Staaten. Luxemburgs Innenminister LĂ©on Gloden warnte vor Belastungen fĂŒr Grenzpendler und forderte ein konsequenteres Vorgehen der Kommission. Der CDU-Politiker GĂŒnter Krings verteidigte die Kontrollen hingegen als notwendig, um europĂ€ische Rechtsprinzipien durchzusetzen und das Schengen-System langfristig zu sichern.
Die Kommission koordiniert regelmĂ€Ăig ĂberprĂŒfungen der Schengen-Anwendung in den Mitgliedstaaten. Dabei prĂŒfen Expertenteams unter anderem, ob Schutzmechanismen und Rechtsgarantien im Schengener Informationssystem eingehalten werden. @ dts-nachrichtenagentur.de
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