Deutlich, StudienanfÀnger

Deutlich weniger StudienanfÀnger bei Geisteswissenschaften

25.03.2025 - 09:13:27

Die Geisteswissenschaften verlieren bei StudienanfÀngern und StudienanfÀngerinnen an AttraktivitÀt. Andere Fachbereiche legen dagegen stark zu.

Die Zahl der StudienanfĂ€ngerinnen und -anfĂ€nger in den Geisteswissenschaften ist in Deutschland in den vergangenen Jahren um mehr als ein FĂŒnftel (22 Prozent) zurĂŒckgegangen. Wurden in diesem Bereich im Jahr 2003 noch gut 63.500 Studierende im Erstsemester gezĂ€hlt, waren es 2023 noch knapp 49.500, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Machte diese Gruppe im Jahr 2003 noch 17 Prozent aller StudienanfĂ€nger aus, lag der Anteil im Jahr 2023 demnach bei nur noch zehn Prozent. Dieser RĂŒckgang widerspricht dem allgemeinen Trend: Über alle FĂ€chergruppen hinweg nahm laut Statistik die Zahl der Erstimmatrikulierten im gleichen Zeitraum um 28 Prozent zu. Im Studienjahr 2003 gab es den Angaben zufolge rund 377.500 Studierende im ersten Hochschulsemester, im Studienjahr 2023 waren es knapp 482.000.

KrÀftiges Plus in anderen Bereichen

Getragen wurde die wachsende Gesamtzahl der StudienanfĂ€nger vor allem von einem starken Plus bei Ingenieurwissenschaften sowie Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die laut Statistik um 39 Prozent zulegten. Nicht ganz so groß, aber immer noch deutlich war der Zuwachs im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften mit 13 Prozent.

Zu den geisteswissenschaftlichen Disziplinen werden die Sprach- und Literaturwissenschaften, die PÀdagogik, die Geschichtswissenschaften, die Ethnologie sowie die Medien-, Kunst-, Theater- und Musikwissenschaften gezÀhlt.

@ dpa.de