Energie, Steuern

Grüne finden Maßnahmen gegen hohe Energiepreise unzureichend

14.04.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Grünen im Bundestag halten die Maßnahmen der Regierung gegen die hohen Energiepreise für falsch ausgerichtet und fordern stattdessen ein Klimageld per Direktzahlungsmodus."Mit ihrer Kombination aus Tankrabatt und 1.000-Euro-Bonus will Schwarz-Rot aus irgendeinem Grund nur Menschen mit Auto oder Arbeitsvertrag erreichen", sagte die klimapolitische Sprecherin Lisa Badum dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 13.04.2026 - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"Und das auch nur, wenn Ölkonzerne und Arbeitgeber sich danach fühlen."

Der Direktauszahlungsmechanismus aus der Ampel-Zeit würde es ermöglichen, unkompliziert alle Menschen in Deutschland zu entlasten - ein Klimageld sei pragmatisch und umweltschonend, argumentierte die Grünen-Politikerin. "Das Einzige, was dagegenspricht, sind fossile Lobbyinteressen", sagte Badum.

Die Bundesregierung hat eine Senkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin für zwei Monate um jeweils rund 17 Cent pro Liter angekündigt, außerdem sollen Arbeitgeber eine steuer- und abgabenfreie "Entlastungsprämie" von bis zu 1.000 Euro an Beschäftigte zahlen können.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | politik | 69140724 |

Weitere Meldungen

Bericht: Merz sieht keine Möglichkeit für gezielte Hilfen für Arme Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht offenbar keine Möglichkeit, angesichts der gestiegenen Energiepreise Hilfen zielgerichteter auf Haushalte mit kleinen Einkommen auszurichten. (Sonstige, 14.04.2026 - 19:17) weiterlesen...

Bericht: Reiche verteidigt Ausmaß der Entlastungsmaßnahmen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat ihren Kurs im Streit um die Entlastungsmaßnahmen verteidigt."Ich will aber auch grundsätzlich anmerken, dass wir als Union, als Partei der sozialen Marktwirtschaft auch sagen müssen, dass der Staat nicht jedes Risiko abfedern kann", soll Reiche am Dienstag in der Sitzung der Unionsfraktion gesagt haben, berichtet die "Rheinische Post" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Teilnehmer.Demnach erklärte Reiche, mit dem "Entlastungssignal" der Koalition vom vergangenen Wochenende habe man die Chance, "zumindest die größte Not bei denen, die auf ihr Auto angewiesen sind, zu lindern". (Sonstige, 14.04.2026 - 19:02) weiterlesen...

Klingbeil will schnell Entlastungen umsetzen Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) erwartet, dass der Bundestag seinen Gesetzentwurf für die Energiesteuersenkung zügig beschließt und pocht weiter auf die Einführung einer sogenannten "Übergewinnsteuer"."Wir haben sofort geliefert", sagte er der "Bild" (Mittwochausgabe). (Sonstige, 14.04.2026 - 17:51) weiterlesen...

BDA spricht sich gegen steuerfreie 1.000-Euro-Prämie aus Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, hat die von der Bundesregierung vorgeschlagene steuerfreie Prämie von 1.000 Euro für Arbeitnehmer scharf zurückgewiesen."Die Koalition verspricht Entlastung und liefert Belastung bei den Unternehmen", sagte er der "Bild" (Mittwochausgabe). (Wirtschaft, 14.04.2026 - 16:22) weiterlesen...

Linnemann fordert Tankrabatt zum 1. Mai CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann fordert eine schnellere Einführung des Tankrabatts als bisher geplant. (Politik, 14.04.2026 - 10:45) weiterlesen...

Greenpeace kritisiert Spritpläne der Bundesregierung Greenpeace kritisiert die geplanten Entlastungen der Koalition für Autofahrer scharf."Die Bundesregierung steuert das Land mit diesem Paket weiter Richtung fossiler Infarkt", sagte Greenpeace-Mobilitätsexpertin Lena Donat dem Tagesspiegel. (Politik, 14.04.2026 - 05:00) weiterlesen...