Familienminister wollen demokratische Jugendarbeit stÀrken
23.05.2025 - 16:09:06 | dts-nachrichtenagentur.de
Die Mitglieder der Konferenz tagten am 22. und 23. Mai in Hamburg - ein zentraler Beschluss betraf den Umgang mit dem NeutralitĂ€tsgebot in der Jugendarbeit. Es wurde anerkannt, dass Jugendarbeit nicht allen politischen Strömungen gegenĂŒber neutral sein mĂŒsse, insbesondere wenn diese gegen die im Grundgesetz garantierten Grundrechte gerichtet seien.
Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) sagte, dass NeutralitĂ€t im Sinne der Verfassung Unparteilichkeit bedeute, jedoch nicht Wertefreiheit oder Positionslosigkeit. "Positionen und ĂuĂerungen auĂerhalb demokratischer Werte mĂŒssen durch TrĂ€ger und FachkrĂ€fte der Jugendarbeit als solche aufgezeigt und entsprechend behandelt werden."
Jugendarbeit könne daher nie völlig neutral sein, sondern basiere auf den Werten des Grundgesetzes und demokratischer Prinzipien. Ein weiteres Thema der Konferenz war die Entlastung der Kommunen bei der Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten minderjĂ€hrigen AuslĂ€ndern. Die Minister stellten fest, dass dies weiterhin eine groĂe Herausforderung darstelle. Es bedĂŒrfe gesetzlicher Anpassungen, etwa bei der Altersfeststellung oder Fristen zur Verteilentscheidung. Zudem solle sich der Bund stĂ€rker an den Kosten der Unterbringung beteiligen und pauschalierte Abrechnungen ermöglichen.
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