HÀnel, ReformvorschlÀge

Ärztin HĂ€nel begrĂŒĂŸt ReformvorschlĂ€ge fĂŒr Abtreibungsparagraf

09.04.2024 - 16:02:57 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Medizinerin Kristina HĂ€nel hat die Empfehlungen der Regierungskommission zur Reform des Abtreibungsparagrafen 218 begrĂŒĂŸt.

Ärztehaus (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Ärztehaus (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Es sei grundsĂ€tzlich richtig, den Schwangerschaftsabbruch aus dem Strafgesetzbuch zu nehmen, sagte die Ärztin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). "Der Paragraf 218 StGB hat in ĂŒber 150 Jahren Leid, Krankheit und Tod fĂŒr unzĂ€hlige Betroffene mit sich gebracht, aber Abtreibungen niemals verhindert." Die Herausnahme aus dem Strafgesetzbuch wĂŒrde auch endlich eine Übernahme der Behandlung durch die Krankenkassen bedeuten, so HĂ€nel.

Die Politik habe jetzt die Aufgabe, die Empfehlungen umzusetzen, forderte die Medizinerin. Dabei mĂŒsse der Zugang zu Beratung und die medizinische Versorgung beim Schwangerschaftsabbruch gewĂ€hrleistet bleiben. Eine Beratungspflicht halte sie dagegen nicht fĂŒr sinnvoll. Die Gießener Allgemeinmedizinerin Kristina HĂ€nel war in den vergangenen Jahren durch ihren Einsatz fĂŒr ein liberaleres Abtreibungsrecht bundesweit bekannt geworden. Dabei ging es unter anderem um das mittlerweile erreichte Recht, als Arzt ĂŒber SchwangerschaftsabbrĂŒche zu informieren. Laut einem Medienbericht spricht sich eine von der Ampel-Regierung eingesetzte Expertenkommission dafĂŒr aus, Abtreibungen in der FrĂŒhphase der Schwangerschaft zu legalisieren.

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