Sachsen, Verschlechterung

Mehrheit der Sachsen erwartet Verschlechterung der Lage

20.08.2024 - 14:35:28

Die Mehrheit der Menschen in Sachsen schĂ€tzt die Lage im eigenen Bundesland weiter eher negativ ein, auch wenn die Zahl der Pessimisten zuletzt etwas zurĂŒckgegangen ist.

Laut einer am Dienstag von RTL/ntv veröffentlichten Forsa-Umfrage meinen 57 Prozent der Befragten aus Sachsen, dass sich ihr Bundesland in den nÀchsten Jahren wirtschaftlich verschlechtern wird. Im Januar lag der Wert allerdings noch bei 62 Prozent. Unter den AfD-AnhÀngern meinen das 76 Prozent.

Insgesamt sehen 28 Prozent keine VerĂ€nderung in der Zukunft (Januar: 25 Prozent). Nur zehn Prozent erwarten eine Verbesserung. Überdurchschnittlich optimistisch sind die AnhĂ€nger der GrĂŒnen (21 Prozent), der Linken (16 Prozent) und der SPD (14 Prozent). Mit der eigenen finanziellen Situation sind 66 Prozent der Menschen in Sachsen zufrieden (Januar: 62 Prozent). 34 Prozent sind unzufrieden, im Januar waren das noch 37 Prozent. Unter den AnhĂ€ngern der GrĂŒnen ist die Zufriedenheit mit 94 Prozent besonders hoch. Auch AnhĂ€nger der Linken (84 Prozent) und der SPD (80 Prozent) geben besonders oft an, zufrieden zu sein. Beim BSW (47 Prozent) und der AfD (50 Prozent) ist die Zustimmung am geringsten. Bei der Entwicklung der eigenen finanziellen VerhĂ€ltnisse erwarten 58 Prozent keine VerĂ€nderung. 28 Prozent der Menschen in Sachsen dagegen denken, dass sich die Lage verschlechtern werde. Auch bei den Wirtschaftserwartungen fĂŒr Deutschland insgesamt sind die Befragten aus Sachsen eher pessimistisch: 66 Prozent erwarten, dass sich die wirtschaftliche Lage verschlechtern wird. Bei den AfD-AnhĂ€ngern sind es sogar 84 Prozent. Insgesamt meinen 22 Prozent, dass alles unverĂ€ndert bleibt und nur sieben Prozent erwarten eine Verbesserung. Besonders optimistisch sind in Sachsen die AnhĂ€nger der GrĂŒnen, 22 Prozent erwarten einen AufwĂ€rtstrend. Gleichzeitig sagen auch 51 Prozent der GrĂŒnen-AnhĂ€nger, dass sich die Lage wohl nicht verĂ€ndern werde. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte fĂŒr das RTL/ntv-"Trendbarometer" vom 7. bis 14. August genau 1.041 Wahlberechtigte in Sachsen befragt.

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