Verhandlungen, Ministerien

Verhandlungen zwischen Ministerien um ZustÀndigkeiten dauern lÀnger

03.08.2025 - 14:36:47

Die Ministerien der Bundesregierung brauchen lĂ€nger als von Kanzler Friedrich Merz (CDU) vorgegeben fĂŒr eine Einigung auf ihre Aufgabenverteilung.

Das berichtet das "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Die groben Verschiebungen der ZustÀndigkeiten waren nach Merz` Amtsbeginn Anfang Mai in einem Organisationserlass geklÀrt worden. Die Details sollten die Ministerien in einer Verwaltungsvereinbarung bis zum 31. Juli regeln.

Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums teilte dem "Handelsblatt" nun am Sonntag aber mit, die Verhandlungen dauerten noch an. Insbesondere hĂ€ngt es offenbar noch zwischen dem Wirtschafts- und dem Forschungsressort. Das geht aus einer internen E-Mail von Frank Wetzel, StaatssekretĂ€r im Wirtschaftsressort, hervor. Man sei "sehr weit vorangeschritten" und stehe insbesondere mit dem Digitalministerium von Karsten Wildberger (CDU) und dem Umweltministerium von Carsten Schneider (SPD) "kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen", heißt es in der Mail, aus der die Zeitung zitiert. Nicht erwĂ€hnt wird das Forschungsressort von Ministerin Dorothee BĂ€r (CSU). Unionskreisen zufolge haben die beiden HĂ€user sich noch nicht einigen können, wie sie die Innovationspolitik untereinander verteilen. Im Organisationserlass heißt es zwar, die "Grundsatzfragen der nationalen und internationalen Innovations- und Technologiepolitik" wĂŒrden an BĂ€r gehen. Aber die Förderprogramme Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), die industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und die Forschungsförderung in strukturschwachen Regionen (Inno-Kom) sind darin nicht zwangslĂ€ufig eingeschlossen. BĂ€r will sie offenbar in ihrem Haus haben, Reiche sie nicht abgeben.

@ dts-nachrichtenagentur.de