Ost-BundeslĂ€nder erwarten keine SchlieĂungen wegen Klinikreform
18.06.2024 - 18:05:14Mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mĂŒssten die "ostdeutschen SonderverhĂ€ltnisse" besprochen werden, "damit daraus ein gutes Gesetz wird, was auch Akzeptanz findet". Scholz Ă€uĂerte sich Ă€hnlich. "Gerade im Osten Deutschlands sind die Strukturreformen in der Vergangenheit gemacht worden, was etwas Standorte betrifft, und deshalb geht es hier gar nicht um die Standorte", sagte der Kanzler und kĂŒndigte MaĂnahmen an, um die Ă€rztliche Versorgung lĂ€ndlicher Regionen zu verbessern. Mit einer besseren wirtschaftlichen Absicherung der TĂ€tigkeit von Ărzten wolle man "eine höhere AttraktivitĂ€t dieser Angebote im lĂ€ndlichen Raum zustande kriegen, damit nicht einige Teile unserer Bevölkerung ohne nahe gute medizinische Versorgung bleiben". Haseloff erklĂ€rte, dass man die Möglichkeiten im Zentralen Vermittlungssystem nutzen wolle, sodass mehr Menschen in der eigenen Region Medizin studieren und dort bleiben können. "Hier werden wir gemeinsam darum ringen, dass wir von den bisherigen wenigen Prozenten, die uns zur freien VerfĂŒgung stehen, im Sinne der Landarztquote auf 30 Prozent hochkommen."


