Jackson-Wechsel zum FC Bayern droht zu scheitern
30.08.2025 - 19:27:31 | dpa.de
Der Wechsel des senegalesischen FuĂball-Nationalspielers Nicolas Jackson zum FC Bayern droht auf der Zielgeraden ĂŒberraschend zu scheitern. Der FC Chelsea hat dem Transfer einen Riegel vorgeschoben und den Spieler angewiesen, nach London zurĂŒckzukehren. Hintergrund ist die Verletzung von Liam Delap, der sich bei Chelseas 2:0 gegen Fulham eine Muskelverletzung zuzog und wochenlang ausfallen dĂŒrfte. Bayerns Sportvorstand Max Eberl bestĂ€tigte einen entsprechenden Bericht des Portals «The Athletic».
«Es war relativ knapp vor dem Spiel. Chelsea hat uns informiert, dass sie den Spieler gerne zurĂŒckhaben wollen, nachdem wir uns gestern geeinigt hatten», sagte Eberl nach dem Spiel in Augsburg. «Jetzt ist die Situation, dass der Junge in MĂŒnchen ist und wir den Jungen wieder zurĂŒckschicken. Das ist der Stand der Dinge.»
Ob sich daran bis zum Transferschluss am Montag noch etwas Àndert, sei offen, so Eberl: «Ich kann nicht in die Zukunft gucken. Wir hÀtten gerne gehandelt und hÀtten gerne die Untersuchung gemacht und die Unterschrift getÀtigt.» Doch das sei so nicht möglich.
Jackson schon in MĂŒnchen gelandetÂ
Jackson war am spĂ€ten Nachmittag fĂŒr den Medizincheck in MĂŒnchen gelandet, danach sollte er den Vertrag bei den Bayern unterschreiben. Vereinbart worden war ĂŒbereinstimmenden Medienberichten zufolge eine LeihgebĂŒhr in Höhe von 15 Millionen Euro inklusive einer Kaufoption fĂŒr die kommende Saison. Die Ablösesumme solle sich dann auf 65 Millionen Euro belaufen.
Auf die ModalitĂ€ten angesprochen sagte Eberl bei Sky: «Das Leben ist kein Konjunktiv.» Transfers seien erst «dann in trockenen TĂŒchern, wenn Unterschriften da sind», ergĂ€nzte Eberl. Die MĂŒnchner sind nach zahlreichen AbgĂ€ngen auf der Suche nach VerstĂ€rkung in der Offensive. Vom Aufsichtsrat wurde ein LeihgeschĂ€ft genehmigt.
UrsprĂŒnglich wollte Chelsea Jackson auch von der Gehaltsliste streichen. Der neue Cheftrainer Enzo Maresca hatte ihn zum Saisonstart in den ersten beiden Premier-League-Spielen nicht in den Kader berufen. Dem Angreifer wurde sogar öffentlich geraten, sich eine Alternative zu suchen. Nun aber kam die Wende.
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