Ost-MinisterprÀsidenten, Beauftragtem

Ost-MinisterprÀsidenten halten an Beauftragtem im Kanzleramt fest

19.03.2025 - 16:07:30 | dts-nachrichtenagentur.de

Die ostdeutschen LĂ€nder haben Forderungen an die kĂŒnftigen KoalitionĂ€re im Bund gestellt.

Bundeskanzleramt (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Bundeskanzleramt (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
So verlangen sie "eine angemessene Vertretung" der neuen LĂ€nder in der neuen Bundesregierung und beharren auf einem Ost-Beauftragten im Kanzleramt. "Der Beauftragte fĂŒr Ostdeutschland muss weiterhin mit Kabinettsrang ausgestattet sein, um die strukturellen Unterschiede zwischen Ost und West sichtbar zu halten und neue wirtschaftliche und gesellschaftlicher Impulse fĂŒr Ostdeutschland anzustoßen", heißt es einer siebenseitigen ErklĂ€rung der Regierungschefs von Sachsen, ThĂŒringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, ĂŒber die der "Stern" berichtet. Zudem erwarte man, dass Bundesminister mit ostdeutschem Hintergrund berufen werden. Die Ost-MinisterprĂ€sidentenkonferenz verlangt außerdem eine bevorzugte Beteiligung an dem geplanten 500-Milliarden-Investitionspaket.

Der Osten mĂŒsse "eine hervorgehobene BerĂŒcksichtigung finden", um die "Standortnachteile der ostdeutschen strukturschwachen Regionen" auszugleichen, erklĂ€rten sie. Konkret wird etwa ein Infrastrukturprogramm fĂŒr die Hochschulforschung verlangt. DarĂŒber hinaus fordern die Regierungschefs zusĂ€tzliche Maßnahmen gegen den im Osten besonders grassierenden FachkrĂ€ftemangel und eine "Experimentierklausel fĂŒr unbĂŒrokratische ErprobungsrĂ€ume". Der ThĂŒringer Regierungschef Mario Voigt (CDU) bezeichnete das Positionspapier als ein "klares Zeichen" an die neue Bundesregierung. "Jetzt ist die Zeit fĂŒr mutige Entscheidungen und eine Politik, die Ostdeutschland als gleichberechtigten Motor fĂŒr den gesamtdeutschen Erfolg begreift", sagte der Chef der Ost-MinisterprĂ€sidentenkonferenz dem Magazin. "Die Themen des Ostens sollte eine neue Bundesregierung stĂ€rker berĂŒcksichtigen." Aus Sicht der MinisterprĂ€sidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), geht es darum, "die Demokratie im Osten" zu stĂ€rken und "gleichwertige LebensverhĂ€ltnisse" zu erreichen. "Die neue Bundesregierung muss mehr fĂŒr den Osten tun", sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende dem "Stern". "Und wir haben die klare Erwartung, dass der Osten in der kommenden Bundesregierung vertreten ist."

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