BSI sieht verschÀrfte Bedrohungslage
09.07.2025 - 18:20:08 | dts-nachrichtenagentur.de"Das ist etwas, was wir viel aus Russland sehen", so Plattner. Die TĂ€ter gingen dabei Ă€uĂerst professionell vor: Oft wĂŒrden sensible Daten zunĂ€chst heimlich abgegriffen, bevor die Systeme vollstĂ€ndig unbrauchbar gemacht werden. "Dann steht auf dem Bildschirm nur noch: Bitte ĂŒberweisen Sie Betrag X in Bitcoin auf folgendes Konto", so Plattner. Russland spiele dabei eine zentrale Rolle, sowohl als Ausgangspunkt fĂŒr klassische Ransomware-Kampagnen als auch im Bereich von Hacktivismus und Desinformation. Letztere seien hĂ€ufig mit politischen oder gesellschaftlichen Spannungen im Westen verknĂŒpft und zielten darauf ab, Vertrauen in Institutionen zu untergraben. Auch China steht im Fokus ihrer Cybersicherheitsbehörde: Dort gehe es laut Plattner jedoch weniger um Erpressung, sondern vor allem um gezielte SpionageaktivitĂ€ten. "Aus China sehen wir vor allem Versuche, sich Zugang zu technologischem Know-how zu verschaffen - besonders im Bereich Hochtechnologie", erklĂ€rte die BSI-Chefin. Auch politisch motivierte Angriffe auf Parteien, Stiftungen oder Vorfeldorganisationen seien beobachtet worden. Plattner wies darauf hin, dass nicht alle Informationen aus diesen Angriffen öffentlich gemacht werden könnten. "Aber das Niveau ist hoch, die AktivitĂ€t deutlich - und sie hat in den vergangenen zwei Jahren nicht abgenommen."
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