US-Behörde weitet Untersuchung bei Robotaxi-Firma Waymo aus
26.05.2024 - 14:14:48Die NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) weitete eine Liste von ZwischenfÀllen, zu denen sie Fragen an die Google US02079K1079-Schwesterfirma hat, von 22 auf 31 VorfÀlle aus. Darunter sind einige AuffahrunfÀlle sowie Situationen, in denen die Software der fahrerlosen Wagen Verkehrsregeln missachtet hatte, wie aus einem am Freitag veröffentlichten Schreiben hervorgeht.
Waymo verweist darauf, dass Robotaxis der Firma inzwischen mehr als 50 000 Fahrten pro Woche machten. Man sei stolz auf die Sicherheitsstatistik dabei. Zugleich werde Waymo mit der NHTSA zusammenarbeiten.
Die Behörde forderte zu jedem der ZwischenfĂ€lle unter anderem alle Videoaufnahmen von Kameras der Fahrzeuge sowie eine ErklĂ€rung fĂŒr die Entscheidungen der Software an. Die NHTSA schrĂ€nkte zwar ein, dass ihr keine Verletzungen bekannt seien - aber in mehreren FĂ€llen habe es ZusammenstöĂe mit Objekten gegeben, wie man sie von einem erfahrenen Menschen am Steuer nicht erwarten wĂŒrde. AuĂerdem hĂ€tten sich einige ZwischenfĂ€lle in der NĂ€he von FuĂgĂ€ngern ereignet.
Robotaxis von Waymo sind in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona sowie in San Francisco und Los Angeles unterwegs. Sie dĂŒrfen inzwischen komplett ohne Menschen am Steuer fahren. Waymo entstand aus dem Roboterwagen-Programm von Google und gilt als besonders weit bei der Entwicklung von Technik fĂŒr selbstfahrende Autos.
Auch die General-Motors-Tochter Cruise bot in San Francisco einen fahrerlosen Taxi-Service an, der Dienst ist jedoch nach einem Unfall im Oktober ausgesetzt worden. Damals hatte ein fahrerloser Cruise-Wagen eine unter dem Fahrzeug eingeklemmte FuĂgĂ€ngerin mehrere Meter mitgeschleift.
Die NHTSA leitete jĂŒngst auch eine Untersuchung der zu Amazon US0231351067 gehörenden Roboterauto-Firma Zoox ein. Auslöser waren zwei AuffahrunfĂ€lle, die von ĂŒberraschenden Bremsmanövern der Zoox-Testwagen ausgelöst worden waren.

