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Saarland bringt Luxemburger Spritpreismodell in Bundesrat ein

Veröffentlicht: 10.07.2026 um 07:54 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

Die saarlĂ€ndische MinisterprĂ€sidentin Anke Rehlinger (SPD) bringt im Bundesrat einen Vorschlag zur EinfĂŒhrung des sogenannten "Luxemburger Modells" zur staatlichen Festlegung von Spritpreisen ein.Dem TV-Sender "Welt" sagte Rehlinger am Freitag, die SaarlĂ€nder sĂ€hen immer die Spritpreise in Luxemburg.

Saarland bringt Luxemburger Spritpreismodell in Bundesrat ein
Tankstelle (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Sie sei sehr dafĂŒr, dass man sich das noch einmal genau angucke. "Denn mit dem guten Steuergeld einfach nur die Gewinne der Mineralölkonzerne ein bisschen zu erhalten und fĂŒr die Verbraucherinnen und Verbraucher runterzusubventionieren, kann ja nicht dauerhaft die Lösung sein. Wir mĂŒssen vorher ansetzen. Es darf erst gar nicht dazu kommen."

DafĂŒr wĂŒrde das einen guten Beitrag leisten. Sie glaube, es sei auch ein sinnvoller Beitrag. "Denn Luxemburg ist ja auch nicht wegen seiner sozialistischen Umtriebe bekannt. Insofern ist es auch, glaube ich, vertretbar. Ich kann nicht verstehen, warum an der Stelle auch insbesondere die Bundeswirtschaftsministerin diesem Gedanken nicht nĂ€hertritt."

"Wir sehen unter anderem in Luxemburg, dass es eine gute, andere Alternative gibt. Und nochmal, dort funktioniert das schon seit vielen, vielen Jahren. Und das, was dort gut funktioniert, das kann ja fĂŒr uns auch ein gutes Modell sein", so Rehlinger weiter.

In Luxemburg legt das Wirtschaftsministerium Höchstpreise fĂŒr Benzin, Diesel und Heizöl fest. Normalerweise werden die Preise etwa zweimal monatlich verĂ€ndert - allerdings sind bei besonderen Marktschwankungen auch hĂ€ufigere Neufestsetzungen ĂŒblich.

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