SPD-Politikerin Moll: Tabaksteuer bringt Raucher nicht zum Aufhören
Veröffentlicht: 13.07.2026 um 16:42 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de
Sie bezeichnete sich selbst als "Kampfraucherin". Sie habe bereits Akupunktur und Hypnose ausprobiert, um mit dem Rauchen aufzuhören. "Als ich da aus der Praxis rauskam, habe ich mir direkt wieder eine angemacht", sagte sie.
Aus eigener Erfahrung glaubt die Gesundheitspolitikerin nicht, dass höhere Preise das Verhalten vieler Raucher entscheidend verĂ€ndern. "Egal wie wenig Geld wir hatten, wir haben es uns dann so eingeteilt, dass wir trotzdem weiter geraucht haben", sagte Moll. Sie befĂŒrchte zudem, dass höhere Tabaksteuern den Schwarzmarkt stĂ€rken könnten.
Die zusĂ€tzlichen Steuereinnahmen wĂŒrde Moll lieber im Gesundheitswesen als im Bundeshaushalt sehen. "Ich hĂ€tte das Geld gerne fĂŒr die Gesundheit. Nicht fĂŒr den Haushalt", sagte sie.
GrundsĂ€tzlich hĂ€lt sie höhere Verbrauchsteuern aber fĂŒr vertretbar. Auf die Frage, ob dies auch fĂŒr Alkohol gelten solle, antwortete Moll: "Ja, aber dann alle. Also nicht nur auf Branntwein, sondern auf alles."
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