SPD-Fraktion kritisiert Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze
Veröffentlicht am: 16.04.2026 um 21:26 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de
Man habe in der gesetzlichen Krankenversicherung kein Einnahmeproblem, stattdessen mĂŒssten die Leistungserbringer einen ausreichenden Sparbeitrag leisten. "Nun will die Ministerin Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusĂ€tzlich unnötig belasten, obwohl sie das System mit ZusatzbeitrĂ€gen in zweistelliger Milliardenhöhe in den vergangenen Jahren stabilisiert haben", kritisierte Pantazis.
Warkens Gesetzentwurf zum geplanten Sparpaket fĂŒr die Krankenkassen sieht vor, die monatliche Beitragsbemessungsgrenze 2027 einmalig "um rund 300 Euro zusĂ€tzlich" anzuheben. Gutverdienende BeschĂ€ftigte mĂŒssten damit auf einen gröĂeren Teil ihrer LohneinkĂŒnfte KrankenkassenbeitrĂ€ge zahlen. Auch fĂŒr die Arbeitgeber wĂŒrden sich die SozialbeitrĂ€ge dadurch erhöhen. Warkens Ministerium rechnet mit einer zusĂ€tzlichen jĂ€hrlichen Belastung von 1,2 Milliarden Euro.
de | politik | 69175300 |
