Anklage, Ex-RAF-Terroristin

Anklage gegen Ex-RAF-Terroristin wegen Überfällen verlesen

25.03.2025 - 11:27:39 | dpa.de

Die Staatsanwaltschaft erhebt schwere Vorwürfe gegen die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette. Es geht um Waffen und präzise geplante Raubüberfälle – mit Skizzen vom Tatort.

  • Unter großen Sicherheitsvorkehrungen findet die Gerichtsverhandlung statt. - Foto: Moritz Frankenberg/dpa
    Unter großen Sicherheitsvorkehrungen findet die Gerichtsverhandlung statt. - Foto: Moritz Frankenberg/dpa
  • Der Prozess gegen die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette hat begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft der 66-Jährigen versuchten Mord, versuchten und vollendeten schweren Raub sowie unerlaubten Waffenbesitz bevor. - Foto: Sina Schuldt/dpa
    Der Prozess gegen die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette hat begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft der 66-Jährigen versuchten Mord, versuchten und vollendeten schweren Raub sowie unerlaubten Waffenbesitz bevor. - Foto: Sina Schuldt/dpa
  • Klette soll die ihr vorgeworfenen Taten mit zwei Komplizen begangen haben. - Foto: Wolfgang Rattay/Reuters/Pool/dpa
    Klette soll die ihr vorgeworfenen Taten mit zwei Komplizen begangen haben. - Foto: Wolfgang Rattay/Reuters/Pool/dpa
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Am ersten Tag des Prozesses gegen die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette hat die Staatsanwaltschaft der 66-Jährigen versuchten Mord unter anderem aus Habgier vorgeworfen. Die Anklage spricht zudem von versuchtem und vollendetem schweren Raub als «Mitglied einer Bande» sowie von unerlaubtem Waffenbesitz.

Demnach soll Klette 13 Überfälle gemeinsam mit den ehemaligen RAF-Mitgliedern Ernst-Volker Staub (70) und Burkhard Garweg (56) begangen haben. Nach den Männern wird weiter gefahndet. Bei den Überfällen soll Klette meistens das Fluchtauto gefahren haben.

Hohe Sicherheitsvorkehrungen

Das Verfahren des Landgerichts Verden hat aus Sicherheitsgründen im Staatsschutzsaal des Oberlandesgerichts Celle begonnen.

Laut Anklage soll das Trio von 1999 bis 2016 Geldtransporter und Kassenbüros in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein überfallen haben. Dabei sei das Trio «arbeitsteilig und äußerst konspirativ» vorgegangen, hieß es. Die drei hätten Zeichnungen der Objekte angefertigt, sagte die Staatsanwältin. Klette, Garweg und Staub hätten die zeitintensive Planung und die Ausführung der Raubüberfälle als ihre Arbeit angesehen. Demnach wollten sie mit den Straftaten «ihren Lebensunterhalt» finanzieren.

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