Sterbefallzahlen im Juli leicht unterdurchschnittlich
15.08.2023 - 12:16:00 | dts-nachrichtenagentur.deInsgesamt starben nach einer am Dienstag veröffentlichten Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 75.686 Menschen und damit ein Prozent weniger als im Mittel der Jahre 2019 bis 2022. Bei einer Betrachtung nach einzelnen Kalenderwochen gab es in Kalenderwoche 28 (vom 10. bis 16. Juli) eine Abweichung um plus vier Prozent vom entsprechenden Vergleichswert.
Laut Wochenbericht zur hitzebedingten MortalitĂ€t des Robert-Koch-Instituts ĂŒberstieg die bundesweite Wochenmitteltemperatur zeitgleich einen Schwellenwert, ab dem zusĂ€tzliche SterbefĂ€lle durch Hitze erwartbar sind. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wurden in der ersten JulihĂ€lfte erhöhte Temperaturen gemessen, welche in der zweiten MonatshĂ€lfte deutlich zurĂŒckgingen. Mit niedrigeren Temperaturen im Verlauf des Monats sanken die Sterbefallzahlen in den Kalenderwochen 29 und 30 (17. bis 30. Juli) mit minus zwei Prozent bis minus sechs Prozent in den Bereich des mittleren Wertes aus den Vorjahren beziehungsweise darunter. Europaweit wurde im Juli in den meisten LĂ€ndern keine Abweichung von den erwartbaren Entwicklungen festgestellt. In einzelnen Wochen gab es geringe Abweichungen in Slowenien, Deutschland und Italien. MĂ€Ăige Abweichungen wurden in Kalenderwoche 29 in Griechenland sowie in Italien ausgewiesen, so die Statistiker.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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