Steuereinnahmen steigen - bisherige JahresschÀtzung bleibt fraglich
22.10.2024 - 00:00:00Die neue SteuerschĂ€tzung wird am Donnerstag veröffentlicht. Der Zuwachs beim Aufkommen aus den Gemeinschaftsteuern, die den gröĂten Teil des Steueraufkommens ausmachen, lag bei 7,5 Prozent. Der krĂ€ftige Anstieg der Einnahmen bei der Abgeltungsteuer auf Zins- und VerĂ€uĂerungsertrĂ€ge setzte sich dabei fort. Ein Einnahmeplus war darĂŒber hinaus bei den Steuern vom Umsatz, der Lohnsteuer und der veranlagten Einkommensteuer zu verzeichnen. Dagegen verringerten sich die Aufkommen der Körperschaftsteuer und der nicht veranlagten Steuern vom Ertrag gegenĂŒber dem Vorjahresmonat. Konkret verzeichneten die Einnahmen aus den Steuern vom Umsatz nach RĂŒckgĂ€ngen im Juli und August im Berichtsmonat einen merklichen Anstieg um 13,5 Prozent. Kumuliert ergab sich in diesem Jahr bis einschlieĂlich September allerdings nur ein leichter Zuwachs um 2,0 Prozent. Die zweitwichtigsten Steuerart, die Lohnsteuer, verzeichnete im Vorjahresvergleich ein Plus von 5,9 Prozent. Bei annĂ€hernd unverĂ€nderten Kindergeldzahlungen sei der Anstieg allein auf die Entwicklung des Bruttoaufkommens zurĂŒckzufĂŒhren, so das Ministerium. Dahinter standen wohl weiterhin merklich steigende Nominallöhne sowie ein rĂŒcklĂ€ufiges Gewicht der steuerfreien InflationsausgleichsprĂ€mien im Vorjahresvergleich. Dagegen nahmen die Impulse aus der ErwerbstĂ€tigkeit infolge der schwachen Konjunktur gegenĂŒber dem Vorjahr immer weiter ab. Die Einnahmen aus den Bundessteuern waren im September um 0,7 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Das Aufkommen aus den LĂ€ndersteuern stieg dagegen im September 2024 krĂ€ftig um knapp 18 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahresmonat an.


