CDU will mehr Möglichkeiten fĂŒr Ausweisungen
09.01.2025 - 22:35:53
"Wir können nicht dulden, dass Menschen, die bei uns zu Gast sind und Hilfe in Anspruch nehmen, straffĂ€llig werden oder Konflikte auf deutschem Boden austragen", heiĂt es im Beschlussentwurf eines Sicherheitspapiers fĂŒr die an diesem Freitag beginnende Vorstandsklausur in Hamburg, ĂŒber den die "Rheinische Post" (Freitagausgabe) berichtet.
"Ein TĂ€ter verliert sein Aufenthaltsrecht, wenn er eine so schwere Straftat begeht, dass er rechtskrĂ€ftig - auch auf BewĂ€hrung - zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wird", heiĂt es in dem Papier. "Oder wenn er zum zweiten Mal wegen vorsĂ€tzlicher Straftaten rechtskrĂ€ftig verurteilt wird, egal ob Freiheitsstrafe oder nicht."
Die AuslÀnderkriminalitÀt steige stark an.
Wer sein "Gastrecht" missbrauche, "indem er sich bewusst gegen unsere Rechts- und Werteordnung stellt und damit fĂŒr Unfrieden sorgt, darf in unserem Land keine dauerhafte Bleibeperspektive haben", fordert die Union. DarĂŒber hinaus bekrĂ€ftigt die Union in dem siebenseitigen Papier ihr Vorhaben, Doppelstaatlern die deutsche Staatsangehörigkeit bei schweren Straftaten abzuerkennen. "Wenn Personen schwere Straftaten begehen und wir erkennen, dass wir mit der EinbĂŒrgerung einen Fehler gemacht haben, muss bei Doppelstaatlern eine Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit möglich sein", so die Union. "Das muss insbesondere gelten bei extremistischen und terroristischen Taten."


