LĂ€nder, Beteiligung

LĂ€nder lehnen Beteiligung an Deutschlandticket-Mehrkosten ab

26.06.2025 - 10:26:36

Die Verkehrsminister der LĂ€nder lehnen es kategorisch ab, Mehrkosten beim Deutschlandticket ab dem Jahr 2026 mitzutragen.

"Die LĂ€nder sehen keine Möglichkeit, insgesamt aufgrund der angespannten Haushaltslage gemeinsam mehr als 1,5 Milliarden Euro pro Jahr fĂŒr das Ticket aufzubringen", heißt es im Beschlussvorschlag "Deutschlandticket ab 2026" fĂŒr die Sonderkonferenz von Bund und LĂ€ndern am Freitag, ĂŒber den die "Rheinischen Post" am Donnerstag berichtet. Man nehme zur Kenntnis, "dass der Bund laut Koalitionsvertrag den Anteil der Nutzerfinanzierung des Deutschlandtickets bis Ende 2028 stabil halten wolle", heißt es darin weiter. Die Verkehrsminister der LĂ€nder erwarteten, "dass der Bund die damit verbundenen Mehrkosten im ÖPNV-Betrieb finanziert". Der Fahrschein sei ein Erfolg.

Man sehe zudem einen engen Zusammenhang zwischen dem Erfolg des Deutschlandtickets und der QualitĂ€t des Verkehrsangebotes. Die Verkehrsministerkonferenz stelle zudem fest, dass die auskömmliche Finanzierung eines attraktiven Verkehrsangebotes eine Grundvoraussetzung fĂŒr noch mehr Nutzer des Deutschlandtickets sei, heißt es weiter in dem Papier. Man bekrĂ€ftige daher die Forderung, auch die regulĂ€ren Regionalisierungsmittel dauerhaft zu erhöhen.

@ dts-nachrichtenagentur.de