Bund hĂ€lt Preiserhöhung beim Deutschlandticket fĂŒr unausweichlich
09.07.2024 - 12:27:35 | dts-nachrichtenagentur.deEntscheidend fĂŒr den Erfolg des Deutschlandtickets sei allerdings, "dass sich alle Beteiligten langfristig dazu bekennen", so der Parlamentarische StaatssekretĂ€r im Verkehrsministerium. "Der SchlĂŒssel zur Finanzierung liegt in der Zahl der verkauften Abos und dass Effizienzreserven, die durch das Ticket etwa in den Vertriebsstrukturen und bei der Zahl der VerkehrsverbĂŒnde freigesetzt wurden, auch tatsĂ€chlich genutzt werden", sagte Theurer. Der Juso-Vorsitzende Philipp TĂŒrmer warnte unterdessen vor den Folgen fĂŒr junge Menschen durch eine Verteuerung des Deutschlandtickets gewarnt. "Insbesondere fĂŒr junge Menschen ist das Ticket eine der spĂŒrbarsten Entlastungen der letzten Jahre gewesen", sagte TĂŒrmer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Diese jetzt wegzuwerfen, wĂ€re insbesondere enttĂ€uschend fĂŒr all die jungen Menschen, die bereits das GefĂŒhl haben, dass die Politik keine spĂŒrbaren Lösungen fĂŒr ihre Probleme hat." Das Deutschlandticket kostet aktuell 49 Euro pro Monat. Im kommenden Jahr soll der Preis steigen, die genaue Höhe ist aber noch offen. Das 49-Euro-Ticket sei einmal als Neun-Euro-Ticket gestartet und mit 52 Millionen verkauften Tickets ein groĂer Erfolg gewesen, sagte TĂŒrmer. "Es ĂŒberrascht kaum, dass Menschen den ĂPNV gerne und viel nutzen, wenn er bezahlbar ist - das ist das Fundament der dringend notwendigen Verkehrswende." Schon die Steigerung auf 49 Euro sei "Unsinn" gewesen. "Dass jetzt selbst dieser Preis fĂŒr 2025 wackelt, ist niemandem zu erklĂ€ren", kritisierte der Chef des SPD-Nachwuchses. Die Verkehrsminister der LĂ€nder hatten am Montag bei ihrer Sonderkonferenz beschlossen, 2025 eine Preisanpassung vorzunehmen. Die genaue Höhe ist noch unklar. In diesem Jahr soll das Ticket weiter 49 Euro kosten.
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