IMK: InflationsprÀmie erreicht 26 Millionen Arbeitnehmer
03.07.2024 - 00:01:00Die Bundesregierung sah dafĂŒr kaum Ausgaben vor. Zahlreiche Unternehmen scheuten sich zunĂ€chst, eine PrĂ€mie zu zahlen. Gewerkschaften strĂ€ubten sich zunĂ€chst, weil sie fĂŒrchteten, dass die Arbeitnehmer vor allem mit einmaligen Zahlungen statt Lohnerhöhungen abgespeist wĂŒrden. BeschĂ€ftigte, die die PrĂ€mie erhalten, reagieren der Studie zufolge positiv. So fĂŒhlen sich befragte Arbeitnehmer dadurch finanziell mittel bis sehr stark entlastet. EmpfĂ€nger sehen die eigene wirtschaftliche Lage positiver als BeschĂ€ftigte, die keine PrĂ€mie bekommen. Vor allem geben EmpfĂ€nger seltener an, ihre Ausgaben einzuschrĂ€nken als BeschĂ€ftigte ohne PrĂ€mie - ob fĂŒr Restaurants, ihre Wohnung, Freizeit oder Urlaub. Wer die PrĂ€mie bekommt, will die Ausgaben auch hĂ€ufiger ausweiten als die anderen, heiĂt es in der Studie. Das ist relevant, weil am Höhepunkt der Teuerungswelle 2022 viele Deutsche ankĂŒndigten, ihre Ausgaben deutlich einzuschrĂ€nken. "Die Zahlung der PrĂ€mie hat beigetragen, den Konsum zu stabilisieren", sagte IMK-Direktor Sebastian Dullien. "Die InflationsprĂ€mie hat eine deutlich positive Wirkung auf die wirtschaftliche Lage und die Stimmung im Land."


