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AKK hĂ€lt VerhĂ€ltnis zu Merz nach Kampfkandidatur fĂŒr gut

13.02.2026 - 05:00:00

Die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), Annegret Kramp-Karrenbauer, bestreitet, dass ihre erfolgreiche Kampfkandidatur gegen den Kandidaten von Kanzler Friedrich Merz Spuren hinterlassen hat.

"Der Kanzler und ich haben uns seitdem mehrfach ausgetauscht und sind im Reinen miteinander", sagte Kramp-Karrenbauer dem "Tagesspiegel" und ergÀnzte: "Wir pflegen ein gutes VerhÀltnis zueinander, so wie es zwischen der Vorsitzenden der Adenauer-Stiftung und dem CDU-Chef sein sollte."

Ende Dezember hatte sich die CDU-Politikerin in geheimer Wahl auf der Mitgliederversammlung der Adenauer-Stiftung gegen GĂŒnter Krings durchgesetzt. Merz hatte sich fĂŒr die Wahl des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Union ausgesprochen. Kramp-Karrenbauer, die Merz bereits 2018 bei der Wahl um den damaligen CDU-Parteivorsitz besiegte, relativierte den Vorgang: "Bei der Adenauer-Stiftung war die Stimmung in der Mitgliederversammlung nach der Wahl sehr gelassen, weil es ein fairer, demokratischer Prozess war", sagte sie.

Die frĂŒhere Verteidigungsministerin will als Vorsitzende die Sichtbarkeit der Konrad-Adenauer-Stiftung erhöhen. "Die Adenauer-Stiftung ist stark in der Analyse politischer VorgĂ€nge. Sie entwickelt viele gute Ideen, die wir aber oft zu zaghaft prĂ€sentieren", sagte Kramp-Karrenbauer. Man sei in der politischen Bildung sehr prĂ€sent. "Aber wir mĂŒssen uns noch stĂ€rker damit beschĂ€ftigen, wie wir mit unseren Mitteln jĂŒngere Menschen besser erreichen und in die Breite wirken." @ dts-nachrichtenagentur.de

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