Zahl der AsylantrĂ€ge im MĂ€rz weiterhin rĂŒcklĂ€ufig
07.04.2025 - 13:51:34Im Vormonat waren es 26.974, im Vorjahresmonat 26.079. Die Gesamtverfahrensdauer der Erst- und FolgeantrĂ€ge fĂŒr das gesamte Bundesgebiet betrug im MĂ€rz 12,5 Monate. Bei den Jahresverfahren, die alle Entscheidungen ĂŒber Erst- und FolgeantrĂ€ge mit Antragstellung in den vergangenen zwölf Monaten umfassen, betrug die Dauer 4,4 Monate. Im Zeitraum Januar bis MĂ€rz haben insgesamt 41.123 Personen einen Asylantrag in Deutschland gestellt, davon waren 36.136 Erst- und 4.987 FolgeantrĂ€ge. GegenĂŒber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (65.419 ErstantrĂ€ge) bedeutet dies eine Abnahme um 44,8 Prozent. Demnach betrafen 4.587 der ErstantrĂ€ge im Jahr 2025 in Deutschland geborene Kinder im Alter von unter einem Jahr. Von Januar bis MĂ€rz hat das Bundesamt ĂŒber 84.269 Erst- und FolgeantrĂ€ge entschieden, die Gesamtschutzquote lag bei 18,5 Prozent. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es 80.651 Entscheidungen, ein Anstieg um 4,5 Prozent. Abgelehnt wurden die AntrĂ€ge von 41.515 Personen, 27.163 Verfahren entfielen auf sogenannte sonstige Verfahrenserledigungen (beispielsweise Dublin-Verfahren oder Verfahrenseinstellungen wegen RĂŒcknahme des Asylantrags). Die HauptherkunftslĂ€nder bei Asylantragstellungen waren in den ersten drei Monaten des Jahres Syrien, Afghanistan und die TĂŒrkei. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) fordert in Hinblick auf die Asylantragszahlen, das neue Gemeinsame EuropĂ€ische Asylsystem "weiter mit Hochdruck umzusetzen", damit man auch die EU-AuĂengrenzen besser schĂŒtze und dauerhaft zu einer "fairen Verteilung" von GeflĂŒchteten in der EU komme. In den letzten zwei Jahren habe man die Asylzahlen mehr als halbiert. "Erstmals seit vielen Jahren sind im Monat MĂ€rz weniger als 10.000 ErstantrĂ€ge auf Asyl gestellt worden", so Faeser. "Vor allem die Zahl der Schutzsuchenden aus Syrien und der TĂŒrkei ist stark zurĂŒckgegangen."


