Ein Prozent mehr PensionÀre im öffentlichen Dienst
20.12.2023 - 09:55:11Januar 2023 um ein Prozent gestiegen. Damit erhalten 1,4 Millionen PensionĂ€re im öffentlichen Dienst durchschnittlich 3240 Euro brutto - die Höhe der BezĂŒge stieg um 70 Euro, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch berichtete.
Neben den exakt 1 394 600 PensionÀren des öffentlichen Dienstes nach dem Beamten- und Soldatenversorgungsrecht bezogen rund 378 600 Hinterbliebene Versorgungsleistungen.
Die Ausgaben fĂŒr ehemalige Staatsbedienstete beliefen sich 2022 auf 53,4 Milliarden Euro. Zusammen mit der Hinterbliebenenversorgung in Höhe von 8,4 Milliarden Euro entsprach das rund 1,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Im Bundesbereich sank die Zahl der PensionĂ€re von 2022 auf 2023 um 1,0 Prozent. Im Landesbereich stieg sie um 1,8 und im kommunalen Bereich um 3,1 Prozent. GröĂte Gruppe ist der Schuldienst (33 Prozent aller PensionĂ€re), ehemalige Bahn- und Postbeamte stellen mit 20 Prozent die zweitgröĂte Gruppe.
"Zwischen 2000 und 2020 hatte sich die Zahl der PensionÀrinnen und PensionÀre stark erhöht", berichteten die Wiesbadener Statistiker. Sie war binnen 20 Jahren um 54 Prozent gestiegen, vor allem wegen vieler ausgeschiedener Lehrer. Nun ist die Zahl der Neupensionierungen im Schuldienst auf dem niedrigsten Stand seit 2004.
79 Prozent der insgesamt 59 000 NeupensionÀre schieden mit durchschnittlich 63 Jahren und 9 Monaten aus. 17 Prozent wurden vor Erreichen einer Altersgrenze wegen DienstunfÀhigkeit in den Ruhestand versetzt, durchschnittlich mit 56 Jahren und 9 Monaten.

