«Numerus clausus»-Check: Trend zeigt weiter nach unten
04.07.2023 - 11:47:46 | dpa.de
Bundesweit ist die Zahl der Studienangebote mit einer ZulassungsbeschrĂ€nkung weiter rĂŒcklĂ€ufig. In diesem Wintersemester haben 37,9 Prozent der FĂ€cher einen Numerus clausus (NC). Ein Jahr zuvor waren es noch 39,7 Prozent, wie das Centrum fĂŒr Hochschulentwicklung (CHE) in GĂŒtersloh mitteilte.
Somit haben die rund 800.000 Menschen, die im Herbst ein Grund- oder weiterfĂŒhrendes Studium beginnen, gute Chancen auf einen Studienplatz ihrer Wahl. Die Autoren des NC-Checks aber warnen: Beim Blick auf die BundeslĂ€nder zeigt sich ein deutlich anderes Bild. Beliebte StĂ€dte wie Hamburg, Berlin oder manche Regionen etwa in Baden-WĂŒrttemberg haben deutlich höhere HĂŒrden bei der Zulassung. So haben Hamburg und Berlin mit 62,8 und 61,2 die höchsten NC-Quoten im LĂ€ndervergleich. Aber auch in Karlsruhe, MĂŒnchen, Leipzig und Konstanz haben mehr als die HĂ€lfte der Studienangebote einen NC.
Der Trend zeigt generell nach unten. Grund laut den Autoren: WÀhrend die Zahl der Studienangebote in den vergangenen Jahren stieg, gibt es weniger StudienanfÀnger.
Bei zulassungsfreien Angeboten reicht fĂŒr das Einschreiben Abitur, Bachelorabschluss oder andere Voraussetzungen wie ein Praktikum. Gibt es eine ZulassungsbeschrĂ€nkung mit einem NC, dann hat die Uni eine Höchstzahl von Studierenden festgelegt. Hier ist dann eine Bewerbung um einen Platz nötig. AusgewĂ€hlt wird anhand von Noten, Testergebnissen oder Berufserfahrung.
Das Centrum fĂŒr Hochschulentwicklung (CHE) ist eine gemeinsame Tochter der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz der BundeslĂ€nder.
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