ZDF-Politbarometer, Zustimmung

ZDF-Politbarometer: Zustimmung fĂŒr Merz als Kanzler sinkt

21.03.2025 - 10:48:02

Die Zustimmung zu Friedrich Merz als nĂ€chster Bundeskanzler ist im Vergleich zu Anfang MĂ€rz zurĂŒckgegangen.

Laut der am Freitag veröffentlichten Umfrage des ZDF-Politbarometers der Forschungsgruppe Wahlen fĂ€nden es nur 37 Prozent der Deutschen (-7) gut und 53 Prozent (+3) schlecht, wenn der CDU-Chef Kanzler werden sollte. Außerdem gehen mit 45 Prozent (-8) jetzt weniger Befragte davon aus, dass Merz seine Arbeit als Regierungschef gut machen wĂŒrde, 44 Prozent (+7) rechnen mit einer schlechten Leistung. Nachdem die CDU/CSU und Friedrich Merz vor der Bundestagswahl hohe zusĂ€tzliche Schulden abgelehnt und nach der Wahl dann ihre Meinung zu diesem Thema mit Verweis auf die aktuelle politische Lage geĂ€ndert haben, gibt es jetzt den Vorwurf der "WĂ€hlertĂ€uschung". 73 Prozent der Befragten, darunter auch 44 Prozent der CDU/CSU-AnhĂ€nger, sind der Meinung, die Union und Merz hĂ€tten damit die WĂ€hler getĂ€uscht, 25 Prozent halten den Vorwurf fĂŒr nicht berechtigt. Wenn am nĂ€chsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wĂ€re, kĂ€me laut Politbarometer die CDU auf 27 Prozent (-1), die AfD auf 22 Prozent (+1) und die SPD auf 16 Prozent (+1).

Die GrĂŒnen lĂ€gen bei zwölf Prozent (-1) und die Linke bei zehn Prozent (unverĂ€ndert). Das BSW kĂ€me auf drei Prozent (unverĂ€ndert) und die FDP auf vier Prozent (unverĂ€ndert). GegenwĂ€rtig finden Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD statt. Dass diese zĂŒgig zum Abschluss kommen und bereits in den nĂ€chsten Wochen eine schwarz-rote Regierung gebildet wird, erwartet eine klare Mehrheit von 71 Prozent der Deutschen. Nach EinschĂ€tzung von 21 Prozent wird die Regierungsbildung noch lĂ€nger dauern und fĂŒnf Prozent sagen, dass es gar nicht zu einer Regierung aus CDU/CSU und SPD kommen wird. Die Umfrage wurde von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgefĂŒhrt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 18. bis 20. MĂ€rz 2025 bei 1.305 Wahlberechtigten telefonisch und online erhoben.

@ dts-nachrichtenagentur.de