Bundesliga, 1. FC Heidenheim

Blitz-Dreierpack lÀsst Leipzig in Heidenheim jubeln

24.01.2026 - 17:27:09

Drei Tore in acht Minuten: Wie RB Leipzig das 1:5 gegen die Bayern abschĂŒttelt und dem Druck im Rennen um die Champions-League-PlĂ€tze standhĂ€lt.

  • David Raum entschied die Partie mit dem 3:0. - Foto: Harry Langer/dpa

    Harry Langer/dpa

  • Antonio Nusa jubelt ĂŒber sein Tor. - Foto: Harry Langer/dpa

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  • Leipzig jubelt, Heidenheim bleibt nur der Frust. - Foto: Harry Langer/dpa

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David Raum entschied die Partie mit dem 3:0. - Foto: Harry Langer/dpaAntonio Nusa jubelt ĂŒber sein Tor. - Foto: Harry Langer/dpaLeipzig jubelt, Heidenheim bleibt nur der Frust. - Foto: Harry Langer/dpa

Mit drei Toren binnen acht Minuten hat RB Leipzig beim 1. FC Heidenheim die nÀchste EnttÀuschung klar vermieden. Eine Woche nach dem 1:5 beim FC Bayern setzte sich RB auf der Ostalb dank einer Leistungssteigerung in der zweiten HÀlfte mit 3:0 (0:0) durch. 

Nach der torlosen ersten HÀlfte entschieden Ridle Baku (62.), Antonio Nusa (68.) und David Raum (70.) mit einem schnellen Dreierpack die Partie. Damit beendete das Team von Trainer Ole Werner zum Auftakt einer Woche mit drei Spielen gegen Abstiegskandidaten nach zuvor drei sieglosen Spielen in der Fremde auch seine kleine AuswÀrts-Ergebniskrise. 

RB kann schon am Dienstag die nÀchsten Punkte holen

RB kann damit wie in der Hinrunde nach einer Klatsche gegen die Bayern eine Erfolgsserie starten. Schon am Dienstag steht das Nachholspiel beim FC St. Pauli an, vier Tage spÀter das Heimspiel gegen den FSV Mainz 05.

Heidenheim hat nach 19 Spieltagen erst 13 Punkte gesammelt. Und es geht mit einem AuswÀrtsspiel gegen Borussia Dortmund und damit der nÀchsten schwierigen Herausforderung gegen ein Topteam am Sonntag in einer Woche weiter. 

Außenseiter vergibt zunĂ€chst die besseren Chancen

Im kleinsten Stadion der Fußball-Bundesliga ging es gleich zu Beginn munter zu. Nach nur drei Minuten traf Antonio Nusa den linken Pfosten. Nur 90 Sekunden spĂ€ter zappelte der Ball erstmals im Netz – doch Nationalspieler Raum stand bei seinem Pass auf Christoph Baumgartner im Abseits.

Doch schien die FĂŒhrung in den ersten Minuten eine Frage der Zeit, verlor die Offensive der Leipziger von Trainer Ole Werner schnell an Schwung. Vor einer Woche war RB in ersten HĂ€lfte noch nah dran gewesen, die Bayern zu knacken. Auf der Ostalb taten sich Nusa, Yan Diomande und Co. schwer. 

Und es hĂ€tte zur Pause auch 1:0 fĂŒr den 1. FC Heidenheim stehen können. Nach einem schnellen Angriff ĂŒber die linke Seite flankte Mathias Honsak auf Arijon Ibrahimovic, doch der bekam den Ball aus fĂŒnf Metern freistehend nicht an RB-TorhĂŒter Peter Gulacsi vorbei (13.). In der Nachspielzeit der ersten HĂ€lfte vergab auch Marvin Pieringer fĂŒr die Gastgeber. Die Sturmspitze verlĂ€ngerte den Schuss von Jan Schöppner, schoss aber ĂŒber das Tor.

RB offensiv effizient in der zweiten HĂ€lfte

Die zweite HĂ€lfte entschĂ€digte - aus Sicht der Leipziger. Zwar verpasste es direkt nach Wiederanpfiff noch Ibrahimovic, das Heidenheimer Engagement zu belohnen, als sein Schuss knapp am linken Pfosten vorbeistrich. Dann setzte RB den Außenseiter immer stĂ€rker unter Druck. 

Den Anfang der turbulenten Phase machte Baku. Nach einem Pass von Diamonde zog er von der rechten Seite in den Strafraum und drosch den Ball sehenswert ins linke obere Eck. Kurz darauf dribbelte sich Nusa auf der linken Seite in den Strafraum, ließ die Heidenheimer Abwehr stehen und auch TorhĂŒter Diant Ramaj keine Chance. 

RB hatte auch nach dem schnellen Doppelpack nicht genug, drÀngte auf das nÀchste Tor und nur zwei Minuten spÀter hÀmmerte Raum den Ball unter die Latte. Dass zu Beginn der zweiten HÀlfte ein weiterer Treffer von Diamonde wegen einer Abseitsposition nicht gezÀhlt hatte, spielte keine Rolle mehr.

@ dpa.de