Pistorius: «Sind nicht mehr im kompletten Frieden»
Veröffentlicht am: 25.09.2025 um 12:21 Uhr | dpa.de
Nach dem Auftauchen von Drohnen ĂŒber mehreren FlughĂ€fen in DĂ€nemark spricht Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) von einer neuen RealitĂ€t, «mit der wir umgehen». DrohnenĂŒberflĂŒge seien fĂŒr ihn keine Ăberraschung, sagte Pistorius am Rand der Konferenz der ostdeutschen MinisterprĂ€sidenten auf Schloss Ettersburg bei Weimar. «Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im kompletten Frieden. Wir werden attackiert, hybrid, mit Desinformationskampagnen und eben durch Drohneneindringen.»
Nach Angaben seiner dĂ€nischen Kollegen sei bisher sei nicht klar, woher die Drohnen kĂ€men. Ihr Einsatz gehöre jedoch zur Strategie des russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putins - ohne «dass wir es in dem Fall konkret sagen könnten», so Pistorius. Bei der MinisterprĂ€sidentenkonferenz geht es auch um Verteidigungsstrukturen in Ostdeutschland.Â
Nur zwei Tage nach dem Drohnenalarm am Flughafen Kopenhagen wurden am spĂ€ten Mittwochabend bis in die Nacht zum Donnerstag hinein weitere Drohnen ĂŒber einer Reihe von Airports im Nato-Land DĂ€nemark gesichtet.
