Bundesliga, FC Bayern München

Eberl schließt Wintereinkäufe aus: «Holen nichts Externes»

20.12.2025 - 11:49:51

Am 1. Januar öffnet das Transferfenster. Der Kader des FC Bayern benötigt nach einer starken ersten Saisonhälfte keinen Nachschub. Trotzdem wartet auf die Münchner Bosse einige Arbeit.

Das Winter-Shopping fällt beim FC Bayern München diesmal komplett aus. «Wir schauen nicht nach draußen, weil wir unseren Kader haben. Wir können natürlich jetzt im Winter Dinge vorbereiten, die vielleicht im Sommer interessant werden können. Aber im Winter werden wir nichts Externes dazuholen», sagte Sportvorstand Max Eberl vor dem letzten Bayern-Spiel des Jahres am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) in der Fußball-Bundesliga beim 1. FC Heidenheim. Das Transferfenster öffnet am 1. Januar. 

Der Fokus der sportlichen Leitung mit Eberl, Trainer Vincent Kompany und Sportdirektor Christoph Freund liegt in den kommenden Wochen und Monaten vielmehr auf den Planungen mit den Akteuren, deren Verträge am Saisonende auslaufen. Dazu zählen Kapitän Manuel Neuer (39), Dayot Upamecano (27), Serge Gnabry (30), Leon Goretzka (30) und Raphael Guerreiro (31).

Führen Verhandlungen

«Wir machen unsere Gespräche, wir führen unsere Verhandlungen. Wir sind auch auf einem guten Weg in dem einen oder anderen Fall», berichtete Eberl. Das große Bild beim vorhandenen Personal werde aber noch Zeit benötigen.

«Oberste Priorität» genieße aktuell eine Verlängerung mit Innenverteidiger Upamecano, betonte der Sportvorstand. Der im Sommer 2021 für 42,5 Millionen Euro von RB Leipzig verpflichtete Franzose ist international begehrt und könnte den deutschen Rekordmeister am Saisonende ablösefrei verlassen. 

«Das ist für Upa ein großer Vertrag»

«Wir wollen, das ist auch schon kommuniziert, bei Upa so schnell wie möglich abschließen. Aber das ist für Upa ein großer Vertrag, ein wichtiger Zeitpunkt in seiner Karriere», sagte Eberl. 

Gefeilscht wird dem Vernehmen nach nicht nur ums Geld, sondern auch um eine mögliche Aufstiegsklausel in einem neuen Vertrag über mehrere Jahre. «Es gibt viele Argumente für Bayern», sagte Eberl: «Es gibt aber natürlich im Kopf des Spielers auch das Argument, warum nicht mal etwas anderes probieren.»

@ dpa.de

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