Sozialpsychologe warnt vor groĂen Egos bei Schwarz-Rot
06.03.2025 - 14:25:28 | dts-nachrichtenagentur.deZentral sei auch, dass sich die Partner vertrauen könnten. "Man muss sich aufeinander verlassen können - auch darauf, dass keiner den anderen austrickst oder ĂŒbervorteilt." Wichtig sei es, Kompromisse nach innen und auĂen zu erklĂ€ren, um EnttĂ€uschungen zu vermeiden. "Das hilft, Ergebnis und Verfahren als fair zu betrachten. Wenn das missachtet wird, geht es schief", sagte Frey dem RND. Dies sicherzustellen, sei auch eine FĂŒhrungsaufgabe. Die Strategie von Union und SPD, die Sondierungsverhandlungen abgeschottet von der Ăffentlichkeit durchzufĂŒhren, sei richtig. "Es ist das A und O von Kompromissen, die Verhandlungen intern zu halten", sagte Frey. "Teamgeist kann sich nur formieren, wenn er nicht stĂ€ndig von auĂen beeinflusst wird. Wenn die Debatte öffentlich wird, werden Kompromisse schwieriger. Denn dann wird von allen Seiten auf die Verhandler eingeredet, die Partikularinteressen ĂŒbernehmen die Regentschaft. Im Vordergrund stehen muss die Problemlösung, nicht die Selbstdarstellung." Dieter Frey leitet das "LMU Center for Leadership and People Management" an der MĂŒnchner Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t.
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