Öffentlicher Dienst, Deutschland

TarifgesprĂ€che fĂŒr öffentlichen Dienst in der VerlĂ€ngerung

14.02.2026 - 00:48:43

Eigentlich wollten die Gewerkschaften mit der Tarifgemeinschaft deutscher LĂ€nder bis Freitagabend den Sack fĂŒr einen neuen Tarifvertrag zu machen. Doch der Durchbruch lĂ€sst auf sich warten.

  • Verdi-Chef Frank Werneke informiert immer wieder zwischendurch seine Kollegen. - Foto: Michael Bahlo/dpa

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  • Der Hamburger Finanzsenator Andreas Dressel gibt seinen LĂ€nderkollegen ebenfalls ZwischenstĂ€nde. - Foto: Michael Bahlo/dpa

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Verdi-Chef Frank Werneke informiert immer wieder zwischendurch seine Kollegen. - Foto: Michael Bahlo/dpaDer Hamburger Finanzsenator Andreas Dressel gibt seinen LÀnderkollegen ebenfalls ZwischenstÀnde. - Foto: Michael Bahlo/dpa

Die Tarifverhandlungen fĂŒr den öffentlichen Dienst der LĂ€nder ziehen sich weiter in die LĂ€nge. Vor Samstagvormittag sei mit keinem Ergebnis zu rechnen, sagten Sprecher von Gewerkschaften und Arbeitgeberseite in der Nacht in Potsdam. Sie bestĂ€tigten, dass man sich auf eine Einigung zubewege. Doch seien noch mehrere Punkte offen.

Die dritte Verhandlungsrunde hatte am Mittwoch begonnen und sollte eigentlich am Freitag enden. Zuvor hatten die Gewerkschaften mit Warnstreiks Druck aufgebaut. Verhandelt wird ĂŒber höhere Entgelte fĂŒr die rund 900.000 TarifbeschĂ€ftigten der LĂ€nder. Wenn der Abschluss wie ĂŒblich auf die mehr als 1,3 Millionen Beamten und PensionĂ€re ĂŒbertragen wird, sind insgesamt 2,2 Millionen Menschen betroffen. 

Die Gewerkschaften Verdi und dbb Beamtenbund verlangen sieben Prozent mehr Geld, mindestens aber 300 Euro zusĂ€tzlich pro Monat. Die Tarifgemeinschaft deutscher LĂ€nder hat nach Angaben von VerhandlungsfĂŒhrer Andreas Dressel «Angebote gemacht, die im Volumen ĂŒber 5 Prozent liegen». Streitpunkt war auch die Laufzeit.

@ dpa.de

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