UN-Bericht: Mehr Risiken fĂŒr Ăltere durch Klimawandel
10.07.2025 - 06:21:01Das gilt besonders fĂŒr Extremwetterereignisse.
Hitzewellen gehörten neben Ăberschwemmungen zu den hĂ€ufigsten und tödlichsten Folgen des Klimawandels, sagte Unep-Exekutivdirektorin Inger Andersen. "Wir mĂŒssen auf die Risiken vorbereitet sein, die diese Auswirkungen mit sich bringen, insbesondere fĂŒr die SchwĂ€chsten der Gesellschaft, darunter Ă€ltere Menschen."
Etwa 85 Prozent mehr Hitze-TodesfÀlle seit 1990er Jahren
Dem Bericht zufolge sind die jĂ€hrlichen hitzebedingten TodesfĂ€lle unter Ă€lteren Menschen seit den 1990er Jahren um schĂ€tzungsweise 85 Prozent gestiegen. Ăltere Menschen - insbesondere jene, die unter chronischen Erkrankungen oder Gebrechlichkeit leiden sowie in ihrer MobilitĂ€t eingeschrĂ€nkt sind, - seien besonders anfĂ€llig fĂŒr hitzebedingte Gesundheitsprobleme, darunter Atemwegs-, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. AuĂerdem sei die Sterberate in dieser Gruppe erhöht.
Insbesondere die Verbindung von Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit, die bereits jetzt bei Hitzewellen in einigen tropischen Regionen beobachtet werde, sei gefĂ€hrlich, heiĂt es. Problematisch sei zudem die Aufheizung von StĂ€dten, zumal der Anteil der stĂ€dtischen Bevölkerung weltweit steige.

